Intel Larrabee und der Direct Mode

IntelWill man auf den hiesigen Pixelbeschleunigern von AMD und Nvidia 3D-Grafiken erzeugen, so kann man sich wahlweise der Microftschen DirectX-API bedienen oder dem offenen OpenGL-Standard. Im Falle des Intel Larrabee Grafikchips scheint neben DirectX und OpenGL aber offenbar auch eine dritte Programmbibliothek implementiert worden zu sein. Sie hört auf den Namen Direct Mode und wirft ansonsten nur lauter Fragezeichen auf.

Direct Mode soll eine Intel-eigene 3D-API sein, die nur der eigene Grafikprozessor Larrabee unterstützen wird - ob Direct Mode später standardisiert wird und auch von AMD und Nvidia genutzt wird, lässt sich natürlich noch nicht vorausahnen. Gegenwärtig ist aber noch unklar, wie diese API aufgebaut ist und inwiefern es Gemeinsamkeiten zu DirectX oder OpenGL gibt. Der Name jedenfalls lässt schlussfolgern, dass es sich um eine sehr hardwarenahe Programmierumgebung handelt - ähnlich dem Assembler-Code.

Beim Launch des Intel Larrabees sollen insgesamt sechs Spiele parat stehen, die die neue Grafik-API Direct Mode verwenden. Dies allein lässt erahnen, dass Larrabee unter der eigenen Engine noch einmal signifikant schneller arbeitet als unter DirectX und OpenGL.
Krempelt Intel mit Larrabee also den kompletten Grafikmarkt um; schließlich hat man sich auch schon Raytracing auf die Flagge geschrieben und beschreitet damit ebenfalls einen ungewohnt neuen Weg...


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2 Kommentare

2.) KonKorT 20.07.2008 - 16:21 Uhr
Jup, da liegt noch eine viel größere Dunstglocke drunter als bei RV870 und GT300. ;)
1.) Luk Luk 20.07.2008 - 15:44 Uhr
Da geht Intel aber in die Vollen. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Larrabee schlagen wird!