AMD: Nach Orton und Richards geht Hegberg

AMDMitte Juli warf der ehemalige ATi-Chef Dave Orton überraschend das Handtuch hin. Angeblich sei er mit seiner Aufgabe nicht ganz glücklich gewesen. Manche munkeln aber auch, dass er AMD schlichtweg zu sehr auf der Tasche lag - mit einem Gehalt von rund 1,7 Millionen US-Dollar allzu verständlich. Mit Henri Richards kehrte vor einer Woche eine weitere, starke Persönlichkeit AMD den Rücken zu. Richards führte seit 2002 für AMD die internationalen Vertriebsgeschicke. Mit Hegberg verlässt nun ein weiterer innerhalb kürzester Zeit das kalifornische Unternehmen.

Offiziell heißt es, dass Hegberg wie auch Richards und Orton neue Ziele verfolge und sich deswegen von AMD trennte. Die Gerüchteküche möchte den Schmu aber nicht mehr glauben und spekuliert, dass Hegberg AMD einzig und allein deswegen verlassen hat, weil er nicht zum Nachfolger von Richard befördert wurde. Letztendlich wird man sowieso nicht hinter die Wahrheit kommen, da AMD sehr wahrscheinlich kein weiteres Statement zur internen Personalie gibt, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. AMD verliert binnen einer Woche zwei hochkarätige Leute.


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4 Kommentare

4.) Streamline 01.09.2007 - 22:51 Uhr
Naja, das Marketing von AMD war nicht das Beste, dass muss man wirklich sagen. Da gibt es Sachen, die kann man durchaus optimieren.
3.) UltraXFX-92 01.09.2007 - 22:50 Uhr
Die Fehlentscheidungen der mittlerweile gegagenen Mitarbeiter kenne ich nicht. Aber es ist doch immer gut, wenn man neuen Mitarbeitern die Chance gibt. Vielleicht machen sie ja das besser, was ihre Vorgängergeneration verfehlte.
2.) KodeX 01.09.2007 - 22:38 Uhr
Besser machen? Was haben denn die älteren routinierten Mitarbeiter falsch gemacht?
1.) UltraXFX-92 01.09.2007 - 21:38 Uhr
Ich finde es gut, dass die alten AMD-Mitarbeiter gehen. So wird Platz für neue und junge Mitarbeiter geschaffen, die es hoffentlich besser machen und helfen, aus AMDs Miserie herauszukommen.