GeForce 8400 GS kommt am 19. Juni

NvidiaUm kein böses Erwachen zu erleben, hat nVidia die Zügel strammer gezogen und bereitet sich quasi nur noch auf den Launch der kleinen GeForce 8400 GS, welche am 19. Juni - also nach der Computex - das Licht der Welt erblicken soll, vor. Die Karte basiert auf dem G86 Chip, der schon auf der GeForce 8500 GT zum Einsatz kommt, und muss dementsprechend mit nur 16 Streamprozessoren Vorlieb nehmen. Beim Speicherinterface muss man ähnliche Abstriche machen wie ATi bei der Radeon HD 2400 Serie; ein 64-Bit breites Speicherinterface ist der Flaschenhals.

Sowohl die GeForce 8500 GT als auch die 8400 GS takten mit 450/800 MHz bei einem Shadertakt von 900 MHz; das 64-Bit breite Speicherinterface macht den Unterschied. Dank des halbierten Speicherinterfaces und dem Einsatz von DDR2 Speicher, ist ein Preis von gerade einmal 45 US-Dollar machbar. Mehr als eine gute Office-Karte sollte man allerdings - das wollen wir vorab ankündigen - nicht erwarten.

Der 8400 GS gegenüber steht die HD 2400 Serie, die sich in Pro- und XT-Modell unterteilt. Die ATi-Serie hat den entschiedenen Vorteil, dass sie bereits im 65nm Verfahren gefertigt wird und daher eigentlich den Preis im Low-Cost Sektor bestimmen sollte. Auch der Einsatz eines nur 64-Bit breiten Speicherinterface - wie bei der 8400 GS GPU - lässt den ATi-Chip günstig produzieren. Den Nachteil der dadurch entstehenden, geringeren Performance gleicht man durch einen relativ hohen Speichertakt von 800- (Pro) bzw. 1600 MHz (XT) spielend aus, muss im Gegenzug aber auch teureren GDDR3 Speicher einsetzen. Die ATi-Karten auf Basis des RV610 Chips werden auf der Computex zum ersten Mal gezeigt; in den Läden sollen sie Mitte Juli stehen.


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