Robert Habeck prognostiziert für 2022 eine Inflation von 6,1 %

Das sagen Wirtschaftsforscher schon lange, jetzt korrigiert auch die Bundesregierung ihre Prognose für einen Anstieg: Die Preise werden in diesem Jahr schneller steigen als erwartet.

Das Bundesregierung Erwarten Sie auch in diesem Jahr wieder einen starken Anstieg wirtschaftliche Inflation. Laut einem Reuters am Montag vorliegenden Dokument zu Frühjahrsprognosen dürfte die durchschnittliche jährliche Inflationsrate bei 6,1 Prozent liegen. 2023 soll die Quote bei 2,8 % liegen.

So stiegen die Regierungsschätzungen von Ende Januar um satte 2,8 Prozentpunkte, die Prognose für 2023 um 0,8 Punkte. Zum Vergleich: 2021 lag die Inflation bei 3,1 %.

Zuletzt lag die Inflationsrate im März bei 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit fast 40 Jahren. Die jährliche Inflation ist die durchschnittliche monatliche Inflationsrate während des ganzen Jahres.

Steigende Energiekosten treiben die Inflation in die Höhe

Auslöser dieser Entwicklung sind zunächst einmal die horrenden Energiekosten, die im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wieder gestiegen sind. Sie schlagen sich in den Verbraucherpreisen sowohl direkt – zum Beispiel an einer Tankstelle – nieder als auch indirekt, weil Vorprodukte teurer werden.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) wollen am Mittwoch in Berlin ihre Prognose für das Frühjahr konkretisieren. Reuters hatte bereits am Freitag berichtet, dass für 2022 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 2,2 % erwartet werde, 1,4 Prozentpunkte weniger als zuvor. Grund dafür sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland.

Die Bundesregierung erwartet zunächst keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote dürfte 2022 und 2023 jeweils 5,0 Prozent erreichen, nach 5,7 Prozent im Jahr 2021.

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