„Organisationsbeschluss“: Barbock bedauert ihren Ausschluss aus den Treffen der Gruppe der Sieben

„Regulierungsbeschluss“
Barbock bedauert, beim G7-Treffen abgeschoben worden zu sein

Beim Treffen der Außenminister der Siebenergruppe in Münster sorgte etwas, das im Friedenssaal des Rathauses fehlte, für viel Diskussion: ein historisches Holzkreuz. Nach Kritik aus der Gewerkschaft erklärt Außenminister Barbock den Grund für die Abschaffung des „Ratskreuzes“.

Außenministerin Annalena Barbock hat die Entscheidung des Außenministeriums bedauert, am Ort des G7-Treffens in Münster ein historisches Kreuz zu hissen. „Ich wünschte, wir hätten es nicht weggelegt“, sagte der Grünen-Politiker nach einem Treffen mit Kollegen aus wirtschaftsstarken Demokratien. Es sei keine bewusste Entscheidung gewesen, „vor allem keine politische, aber eindeutig eine regulatorische“. Ich habe es erst an einem Freitagmorgen entdeckt.

Die G7-Außenminister trafen sich zu dem vom Auswärtigen Amt ausgerichteten zweitägigen Treffen unter anderem im Friedenssaal des historischen Rathauses. Am Rand der holzgetäfelten Wand befindet sich tatsächlich ein großes Kreuz, laut „Westfälischen Nachrichten“ und „Ratskreuz“ aus dem 16. Jahrhundert. Fotos der G7-Runde aus der Kammer zeigen jedoch eine leere Basis ohne Kreuz.

Starke Kritik von der Gewerkschaft

Barbock sagte, die Friedenshalle sei umfassend umgestaltet worden, um sie zu einem Tagungsort zu machen, „und als Teil des Umbaus wurde auch das Kreuz versetzt“. Das Kreuz ist Teil der Geschichte des Ortes und sollte daher auch zur historischen Halle gehört haben. Sie bittet um Verständnis, dass sie als Außenministerin nicht persönlich für die organisatorische Veränderung verantwortlich ist. „Trotzdem tut es mir sehr leid“, sagte Barbock.

Die Entscheidung sorgte für Aufruhr. Marcus Liu, Oberbürgermeister von Münster, CDU, sagte, das Bistum Münster zeige Unverständnis, „diese Entscheidung hätte nicht getroffen werden dürfen und ich bedauere sie“. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frey von der CDU, kritisierte Welt TV, dass jeder, der Symbole des christlichen Glaubens aus einem Konferenzraum entfernen lasse, nicht universell, sondern stur sei. „Eine traurige und unvorstellbare neue Dimension ist erreicht“, sagte der Bundestagsabgeordnete Christian Schinderlein der „Rheinischen Post“.

Barbock reagierte auf diese Kritik, ohne die Gewerkschaft direkt zu nennen: „Lasst uns politisch über die Lage in der Ukraine oder im Iran streiten oder über andere innenpolitische Themen. Der G7 gehören neben Deutschland Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die Vereinigten Staaten und Großbritannien an. Sie wird Deutschland bis Ende des Jahres leiten und ist derzeit für die Organisation der Konferenzen verantwortlich.

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