COVID, RSV oder die Grippe? Wie unterscheidet man Symptome?

(NEXSTAR) – Drei Atemwegserkrankungen, COVID-19, Respiratory Syncytial Virus (RSV) und Influenza, erkranken weiterhin jeden Tag Hunderttausende von Amerikanern – was es schwierig macht zu wissen, was los ist, wenn Sie Husten verspüren.

Alle drei Viren verursachen Krankheiten mit überlappenden Symptomen. Eine vom Children’s National Hospital in Washington, D.C. erstellte Tabelle vergleicht die häufigsten Unterschiede auf einen Blick.

Während Husten und Fieber bei allen dreien üblich sind, gibt es andere Unterschiede zwischen den Viren. Niesen ist bei RSV üblich, tritt gelegentlich bei COVID-19 und selten bei der Grippe auf, laut Symptomtabelle des Krankenhauses. Andererseits sind Kopf- und Gliederschmerzen bei RSV selten, treten gelegentlich bei COVID-19 auf und sind bei Influenza häufig.

Eine andere Sache, auf die man achten sollte, ist das „Einsetzen von Symptomen“, sagt Children’s National. Während sowohl COVID-19 als auch RSV allmählich beginnen und dann eskalieren, schlägt die Grippe normalerweise hart und schnell zu.

Bei RSV verschwinden die Symptome laut den Centers for Disease Control and Prevention oft innerhalb von etwa einer Woche. Die Symptome halten bei der Grippe länger an, etwa 1 bis 2 Wochen, und können bei COVID-19 länger anhalten.

Ein vom Children’s National Hospital erstelltes Diagramm vergleicht Symptome im Zusammenhang mit COVID-19, Influenza und RSV. (Foto: Children’s National)

Die Schwere der Symptome bei allen drei Zuständen ist von Person zu Person unterschiedlich.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied: Es gibt Impfstoffe gegen Influenza und COVID-19, aber keinen Impfstoff gegen RSV – obwohl Forscher an einem arbeiten.

Während die Untersuchung der Symptome ein guter Anfang ist, empfehlen Ärzte Tests, um die nächsten Schritte zu informieren.

„Sowohl für Influenza als auch für COVID haben wir Virostatika, die wirken, wenn sie früh nach Auftreten der Symptome eingenommen werden“, sagte Dr. Andrew Pecos, Virologe und Professor an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. „Gerade wenn man also zu einer Risikogruppe gehört, ist es gut zu wissen … Das sind wichtige Tools, die wir unbedingt weiter nutzen müssen.“

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