Hitachi knackt Terabyte-Grenze

FestplatteHitachi hat als erster Festplattenhersteller überhaupt die magische Grenze von einem Terabyte - 1000 GB - geknackt. Die auf den Namen Hitachi Deskstar 7K1000 hörende Platte setzt dabei auf die Perpendicular magnetic recordings (PMR) Technik, die ihrerseits vor 1,5 Jahren ihr Debüt feierte. Besonders an dieser Technologie ist, dass die magnetischen Speicherbereiche vertikal ausgerichtet sind und entsprechend eine höhere Datendichte erzielt werden kann. Doch nicht nur das Datenvolumen der Deskstar 7K1000er Serie mag mächtig verblüffen, der insgesamt 32 MiB große Cache beim SATA Modell - es gibt noch eine PATA Variante mit 8 MiB Cache - ruft ebenfalls Erstaunen hervor. Wer mit dem Gedanken spielen sollte, diese nette Aufrüstung seinem PC zu spendieren, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Gesalzene 399 US-Dollar verlangt der japanische Festplattenhersteller.

Fast zeitgleich mit der Ankündigung Hitachis macht der ebenfalls asiatische Festplattenhersteller Samsung auf sich aufmerksam. Man schilderte seine Sicht der Dinge über die Zukunft von Festplatten und konnte dabei die Anwesenden durchaus überraschen. So sprach Samsung davon, dass man bereits im Jahr 2010 Festplatten mit bis zu 40 Terabyte erwarten darf - und das sogar im 3,5 Zoll Format! Realisierbar wäre dies dadurch, dass eine neue Technologie namens Head Assisted Magnetic Recording (HAMR) eingeführt würde, die mithilfe von Wärmestrahlen agieren soll und dabei die Daten deutlich kompakter anordnen könnte, so Samsung. Auch wenn der Gedanke, dass es alsbald Festplatten mit solch großem Datenvolumen geben wird, bisweilen kaum vorstellbar ist, sollte man sich auf die Vergangenheit besinnen, in der ebenfalls die Festplattenkapazität rasant in die Höhe schnellte.


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