CrossFire Physics verspätet sich

ATIAls ATi-Technologies auf der diesjährigen Computex in Taipeh seine kommende Physik-Lösung präsentierte, der man kurze Zeit später den eher unpassenden Namen Boundless Gaming verpasste, was so viel heißt wie "grenzloses Spielen", ging man davon aus, dass alsbald mit einer neuen Catalyst Treiber Version der Support nachgereicht würde. Schließlich sitzen mit der nVidia-Lösung Havok FX, die man für Ende des Jahres erwarten darf, da dann auch erste Spiele mit Havok FX "Support" in den Handel gelangen sollen, sowie der externen Physik Karte von AGEIA, die schon seit Mitte Mai konkurrenzlos aber auch erfolglos ihre Runden dreht, den Kanadiern gleich zwei Konkurrenten im Nacken.

Trotz dieser Tatsachen lässt sich ATi anscheinend noch richtig viel Zeit. So ließ zumindest Dave Orton, seines Zeichen CEO von ATi, in der "Financial Results Conference" verlautbaren, dass mit einer Unterstützung durch einen Treiber erst in 9-12 Monaten zu rechnen sei. Da wir mit ziemlicher Wahrscheinichkeit wissen, dass ATi in 9-12 Monaten den Launch des großen R600 hinter sich gebracht hat, muss man sich zurecht fragen, ob überhaupt noch CrossFire Physics in die bisher am Markt erhältlichen R5xx GPUs integriert wird. Diese Vermutung wird auch noch dadurch bestätigt, dass die Kanadier immer darauf verwiesen, dass mit der Einführung von Direct3D 10 Physikberechnungen im Vordergrund stehen werden; somit bleibt für die User einer aktuellen ATi-Karte nur die Hoffnung über, welche allerdings bekanntlich zuletzt stirbt.


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