Weitere Informationen zur Haswell-Grafik

IntelDass der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel seine neuen Haswell-Prozessoren bereits zur Computex 2013 Anfang Juni vorstellen wird, ist längst offiziell. Zuletzt berichteten wir über die herstellereigenen Leistungsangaben der integrierten Grafikeinheiten und konnten vermelden, dass Intel mit der GT3-Variante die Leistung einer Geforce GT 640 oder einer Radeon HD 6670 erreicht haben will. Nun liegen uns neue Informationen vor, die zwar keine technologischen Details verraten, uns aber Einblick in die neuen Features und in die Performance gewähren.

Die Haswell-Grafikeinheiten erscheinen in drei Leistungsklassen, namentlich HD-5000- (GT3), HD-4000- (GT2) und HD-2000-Serie (GT1.5). Das Spitzenmodell soll neben den 40 Ausführungseinheiten zusätzlichen Speicher besitzen, der EDRAM genannt wird. Alle neuen Grafikeinheiten beherrschen OpenGL 4.0, OpenCL 1.2 und DirectX 11.1. Somit liefert Intel noch vor dem Grafikspezialisten Nvidia den Support für die aktuellste Microsoft-API. Überdies ist nun auch der Einsatz von bis zu drei Monitoren (Collage-Betrieb) möglich und Intel bietet eine verbesserte 4Kx2K-Unterstützung, eine schnellere Quicksync-Transcodierung sowie eine schnellere JPEG-Decodierung und eine schnellere MPEG-Encodierung.

Intel Haswell-Leistungsprognose


Darüber hinaus nennt Intel mehrere Performanceangaben der integrierten Haswell-Grafikeinheiten. So soll ein Core i7-4558U (28 Watt) in diversen 3DMarks doppelt so schnell wie ein Core i7-3687U (17 Watt) rendern. Ein Core i7-4650U (15 Watt) kommt immerhin auf ein maximal 50-prozentiges Leistungsplus. Ein Core i7-4950HQ (47 Watt) arbeitet angeblich doppelt so schnell wie ein Core i7-3840QM (45 Watt) und ein Core i7-4900MQ (47 Watt) soll immerhin zirka 50 Prozent flotter arbeiten.
Im Desktop-Segment zeigt sich ein noch deutlicheres Bild. Ein Core i7-4770R (65 Watt), der über die Intel HD 5200 verfügt, liefert im 3DMark 11 eine fast dreimal so hohe Punktzahl wie ein Core i7-3770K (77 Watt), der eine Intel HD 4000 besitzt. Ein Core i7-4770K (84 Watt) erreicht immerhin ein ungefähr 80 Prozent höheres Ergebnis.

Obwohl diese herstellereigenen Werte normalerweise nicht in vollem Umfang von unabhängigen Testern bestätigt werden, lässt sich prognostizieren, dass Intel mit der kommenden Haswell-Grafik einen großen Schritt nach vorne machen wird. Mit den neuen Features und der besseren Performance wird man mit Sicherheit einen großen Druck auf die Konkurrenz ausüben können, die aktuell allerdings die wesentlich besseren Treiber anbietet.


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