Nvidia Kepler: Vermeintliche Roadmap

NvidiaDie japanische Webseite 4Gamer.net will neue Informationen über Nvidias Kepler-Grafikchips zugespielt bekommen haben. Allerdings wirken die Informationen auf der dort präsentierten Roadmap von Nvidia in einigen Punkten durchaus fragwürdig.

Laut den Informationen von 4Gamer.net sollen vorerst die Einsteiger- und Mittelklassechips der Kepler-Serie auf den Markt kommen. So soll im zweiten Quartal 2012 mit dem GK107 der erste Chip erscheinen - und zwar Support für DirectX11.1 bieten aber nur per PCI-Express 2.0 angebunden werden können. Die größeren Modelle wie beispielsweise der laut der Roadmap für etwas später geplante GK106 sollen bereits PCI-Express 3.0 nutzen können. Für GK107 sieht die Roadmap zwar GDDR5-Speicher vor, dieser soll aber mit nur 128 Bit an die GPU angebunden sein. GK106 hingegen soll den GDDR5-Speicher bereits mit 256 Bit ansprechen können. Die Roadmap sieht GK106 als Nachfolger der Geforce 560, ein Gegenspieler für die GTX560TI ist zumindest laut 4Gamer.net vorerst nicht vorgesehen. Keine Informationen gibt die Roadmap zudem über die Menge der vorhandenen CUDA-Cores.

Vermeindliche Kepler-Roadmap. Quelle: 4Gamer.net



Im Highendbereich wird es dann skurril: Als Nachfolger der GTX570 sieht die Roadmap, noch ganz harmlos, den GK104 mit 384-bittigem Speicherinterface, 1,5- oder 3GB-Speicherausbau, DX11.1 und 28nm-Fertigung. Als Nachfolger der GTX580 präsentiert die Roadmap allerdings einen GK110, basierend auf zwei GK104-Chips und mit 2x 384 Bit Speicherinterface. Diese Chips sollen laut Roadmap erst im Herbst 2012 erscheinen, noch später im Jahr soll dann mit dem GK112 die Nachfolge der Dual-GPU-Karte GTX590 anstehen. Hierbei soll es sich laut der Roadmap von 4Gamer.net um eine Single-GPU handeln, das Speicherinterface wird mit 512 Bit angegeben.

Allerdings soll der GK104 laut 4Gamer.net nur 30 Prozent mehr Leistung bringen als die aktuelle GTX580, dabei aber bis zu 250 Watt aus dem Netzteil benötigen. Ein wenig verwirrend klingen die Informationen also durchaus, wie es um Kepler tatsächlich steht, wird wohl vorerst ein Geheimnis bleiben.


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