Apple mit neuen MacBook Air - 13,3 und 11,6 Zoll

AppleApple hat heute auf einem Event zwei neue Geräte der MacBook Air-Serie vorgestellt. Dabei fließen nun auch Erkenntnisse aus der Entwicklung des iPad ein, wie zum Beispiel Instant-On oder ein App Store für Mac OS.

Apple MacBook Air 2010

MacBook Air 11,6 Zoll - Klein, leicht und teuer
Apple hält nicht viel von Netbooks und das zeigt sich deutlich, wenn man sich das kleinere MacBook Air ansieht. Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau, die Leistung übertrifft selbst bessere Netbooks deutlich und trotz des geringen Gewichts soll das Gerät eine Laufzeit von fünf Stunden bieten. Dafür ist der Einstiegs-Preis des Geräts mit 999 US-Dollar deutlich höher angesetzt, als dies bei den billigen Netbooks der Fall ist.
Im Inneren des 11,6 Zoll-MacBook Air werkelt ein leicht angestaubterm 1,4 GHz schneller Core 2 Duo - für 90 Euro Aufpreis gibt es 1,6 GGz -, dem 2 GiB Arbeitsspeicher - 90 Euro Aufpreis für 4 GiB - zur Seite stehen. Als Grafikkarte kommt eine Geforce 320 M mit 256 MiB DDR3 zum Einsatz. Als Festspeicher dient eine 64 GiB-SSD (999 Euro) bzw. eine 128 GiB-SSD (1.149 Euro). Das Display löst mit 1366x768 Pixeln auf. Verpackt ist das Ganze im typischen Apple Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Zwei USB-Ports (1x links, 1x rechts), ein Kopfhörer-Anschluss und ein Mini-DisplayPort-Ausgang stehen für externe Geräte zur Verfügung. Ein Nachteil bei der kleineren Version des MacBook Air ist das Fehlen eines SD-Kartenslots, der eigentlich obligatorisch sein sollte. Das Gewicht des Kleinen beträgt 1,06 kg und ist an der dicksten Stelle nur 1,7 cm dick.

MacBook Air 13,3 Zoll - leicht, etwas größer, dafür noch ein wenig teurer
Das größere MacBook Air ist mit 13,3 Zoll immer noch außerordentlich kompakt. Es kommt ebenfalls im Unibody-Gehäuse daher. Hier wird ein schnellerer Core 2 Duo mit 1,86 GHz eingesetzt, wie er auch schon beim Vorgängermodell zu finden war. Auch hier gibt es für 90 Euro eine schnellere Version mit 2,13 GHz. Der Arbeitsspeicher beträgt in der Standardkonfiguration nur 2 GiB - der Aufpreis für 4 GiB beträgt wiederum 90 Euro -, während der Flashspeicher mit 128 GiB (1.299 Euro) bzw. 256 GiB (1.599 Euro) doppelt so groß ausfällt wie beim kleineren Modell. Identisch mit dem 11 Zoll-Modell ist die Geforce 320M, die für grafische Grundbedürfnisse ausreichend sein sollte. Das Display bietet eine Auflösung von 1440x900 Pixeln. Die Akkulaufzeit wird von Apple mit gar sieben Stunden angegeben, was ein guter Wert für ein nur 1,32 kg leichtes Gerät ist, das nur 1,7 cm dick ist.
Beide Versionen des MacBook Air verfügen über eine so genannte „FaceTime-Kamera“, die schon andeutet, dass Apple sein vom iPhone 4 bekanntes FaceTime nun auch für die MacBooks anbieten will.

Beide Versionen des MacBook Air entsprechen den gehobenen Ansprüchen des Apple Kundenkreises, der für eine gute Verarbeitung und das Apple-typische Flair bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben. Dennoch sollte man hier bedenken, dass Apple die Preise gegenüber dem ursprünglichen MacBook Air, für das zur Einführung Anfang 2008 noch ab 1.699 Euro fällig waren, deutlich gesenkt hat. Die Kollegen von Engadget hatten schon die Chance, die Geräte vor Ort zu begutachten und äußerten sich äußerst positiv.


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