Windows 7: Neues, neues, neues...

MicrosoftKurz vor der Veröffentlichung der ersten, offenen Beta rieselt es Tag ein Tag aus Neuigkeiten über den Vista-Nachfolger Windows 7. Nachdem wir bereits darüber informiert haben, dass die Performance im Mittelpunkt stehen wird, eine Veröffentlichung für Juni kommenden Jahres nicht ausgeschlossen ist, virtuelle Ordner Einzug halten und diverse bisher bekannte Zusatzprogramme gestrichen werden, dafür jedoch Alte (Paint, Rechner, Wordpad) in neuem Glanz wiedererweckt werden, wollen wir mit dieser Meldung die weiteren, in den letzten Tagen aufgetauchten Neuerungen darlegen.

Windows 7: Windows Media Player 12

Beginnen wollen wir den kleinen Exkurs mit dem Windows Media Player: Wie man nun anhand von Screenshots sicher sagen kann, wird Microsoft mit Windows 7 erneut einen Refresh präsentieren. Windows Media Player 12, oder kurz WMP 12, soll die neuste Musik- und Videodatenbank der Redmonder heißen.
Die ersten Screenshots suggerieren, dass der Funktionsumfang weitesgehend erhalten geblieben ist. Optisch wird allerdings sofort deutlich, dass es sich um eine neue Auflage handelt: Die transparenten Fenster sind nun hellblau gestrichen und die zentralen Ankerpunkte im Player über ein Tab-Menü direkt erreichbar. Diese Maßnahme geht mit der Aussortierung der bisher bekannten Menüpunkte Aktuelle Wiedergabe sowie Medienbibliothek einher. Ferner wird es eine abgespeckte, ressourcenfreudige Mini-Version des Players geben, die durch einen einfachen Doppelklick erzeugt wird.

Windows 7: Passwortmanager

Eine weitere Neuerung in Windows 7 ist der zentrale Passwortmanager. Künftig wird man all' seine Passwörter, ob im Web oder Netzwerk, von einem Menü aus warten können. Auch die Zertifikate für Webseites werden an dieser Stelle verwaltet werden können. Microsoft will so dem heillosen Passwort-Chaos ein Ende bereiten und für Transparenz sorgen.
Eines der netten, aufheiternden Gimmicks war in Windows Vista die neu eingeführte Sidebar. Voraussichtlich wird diese in Windows 7 aber nicht mehr anzutreffen sein. Stattdessen setzt man voll und ganz auf Desktop-Gadgets, die es auch schon in Vista gibt. Ein Blick in die aktuelle Build verrät, dass dort vorerst alles beim Alten geblieben ist. Bis zur finalen Fassung rechnet man aber noch mit einigen, bisher nicht näher erläuterten Änderungen.

Windows 7: Game Explorer

Neben dem zentralen Passwortmanager stößt in Windows 7 eine automatische Updatefunktion für Spiele hinzu. Diese werden die Redmonder unter dem klangvollen Namen Game Explorer präsentieren. In der bisherigen Build ist es so, dass der Anwender selbst auf den Game Explorer zugehen muss, damit dieser ihn über laufende Updates informiert. Auch muss man ihm explizit erlauben, ins Internet zu gehen. In welchem Intervall dann die Überprüfung auf Updates erfolgt, kann zurzeit noch nicht bestimmt werden. Möglich ist es allerdings zu jeder Zeit, die Überprüfung auf Updates manuell vorzunehmen. Microsoft hat in diese Updatefunktion vermutlich alle Spiele mit dem Games-for-Windows-Siegel eingebettet; die Downloads selber gehen aber nicht über die Microsoft-Server, sondern die der Spielehersteller.

Windows 7: Accelerators

Ebenfalls fest eingeplanter Standard in Windows 7 werden die so genannten Accelerators sein. Darunter fasst Microsoft die zentrale Kontrolle über Webdienste. Eine enge Zusammenarbeit mit der eigenen Marke Windows Live ist hierbei garantiert. Bereits in der laufenden Beta des Internet Explorer 8 stolperte man über so genannte Accelerators, in Windows 7 werden sie fest implementiert sein, so dass man in Sekundenschnelle Rubriken des Webs wie Find Contacts, E-Mail, Map oder Search durchforsten kann. Interessant ist, wie man auf die Accelerators zugreifen kann, nämlich entweder über traditionelles Klicken oder Sprachkommandos.

Windows 7: Benutzerkontensteuerung

Abschließend zu einem der nervigsten Features Vistas: der Benutzerkontensteuerung. Diese eigentlich zur Sicherheit beitragende Funktion irritierte den Nutzer, indem, sobald ein neues Programm gestartet wurde, um Erlaubnis gefragt wurde. Zwar konnte man über versteckte Menüs die Benutzerkontensteuerung auch ausschalten, ein unwohles Gefühl blieb allerdings erhalten. Bei Windows 7 geht man das Ganze daher flexibler an. Es wird nicht mehr nur an oder aus geben, sondern man wird die Benutzerkontensteuerung auch selbst konfigurieren können. Dazu verwendet man einen einfachen Regler, der über vier verschiedene Punkte die Anzahl der Warnmeldungen tangiert. Des Weiteren blockiert die Steuerung bei Ausgabe einer Warnmeldung nicht mehr das komplette System, man kann auch weiter laufende Programme öffnen und in diesen arbeiten.


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10 Kommentare

10.) QRT 02.10.2008 - 22:52 Uhr
Hässlich iss aber auch subjektiv, verstehste? :P

Und bevor das hier noch ins unendliche geht, ich versteh wie du das meinst..
9.) VinD 02.10.2008 - 22:02 Uhr
es gibt schon viele Menschen die nicht auf design achten... aber was total hässliches kauft man ja auchnet, und dann hat man sich schon wieder ans Design orientiert, verstehste? ;)
8.) QRT 02.10.2008 - 20:41 Uhr
Tja, dann liegts wohl daran, dass ich nicht soviele Sticks hab.

Jedenfalls verdienst du mit mir kein Geld wenn ums Thema Design geht. :P
Es kann sein, dass ich hin und wieder zufällig ein Designwunder erhasche, aber dann weis ichs nicht, weil mich eben der Preis beeindruckt hat.
Und gut, jetzt hamm wer dess. :)
7.) VinD 02.10.2008 - 20:32 Uhr
die USB-Sticks.... es sind die selben, gleicher Hersteller gleiche größe gleiches model gleicher Preis ... auf die masse kostet das Design 1Cent!!!! VORSTELLEN verstanden???^^*
der eine ist mit Hülle und 1Cent teurer und der andere ohne Hülle... und ich wette das du den mit Hülle nimmst ;) ... ich mein für 1Cent aufpreis ne Schutzhülle ist doch klasse^^*
egal was es fürne hülle ist... aber 1985 ging das ding zwangsläufig über den Entwurfstisch eines Grafikers :P
6.) QRT 02.10.2008 - 20:25 Uhr
Ja würde ich, weil ich für ein tolles Design keinen Cent mehr bezahle.
Funktionalität, P/L steht bei mir an oberster Stelle.
Ich greif zu der Platine, die genügend Anschlussmöglichkeiten bietet, oder was willste mir jetzt mit der Nacktheit? :P
Ich hab eine Gigabyte Platine drin, welche nicht gerade als Designwunder bei ihren Layout gelten, sind aber günstig und OC-stabil.
Genauso verhält sich das mitdem USB-Stick, ich schau mir den Preis und das Speichervolumen an, vergleiche, und der Billigste wird es dann.
Das Design steht dann hintenan, Schutzkappe sollte schon dabei sein. :P

Funktionales Design, Bitte. Aber dabei bleibt es meistens nicht und man bezahlt eben den unnützen Scheiss mit den man höchstwarscheinlich..ähh ich sag mal, nichtmal in Anspruch nimmt. :)
5.) VinD 02.10.2008 - 19:42 Uhr
"Und im Umkehrschluss heisst es wohl, dass was ein ausgebildeter Grafiker gut findet, auch der breiten Masse gefallen muss?"
- du weißt aber schon das Grafiker so ausgebildet werden das sie das machen, was der breiten Masse gefällt und nicht ihnen selber ;) ... ich brauchst dir ja jetzt nicht erklären da du dich da ja auskennst, nich?! ... Grafiker werden nicht ausgebildet um Arbeitsplätze zu belegen -.- ...
mal ne frage: würdest du zu nen USB-Stick mit minmalistischen Design oder zu einer nackten platine mit USB-Anschluss greifen??? *g*

"Im übrigen, dient die Schwarze Pixelumrandung der Übersicht. "
wer redet denn von dem da draußen??? ... verzeih mir ich meinte den Vorletzten und die Zwei inneren... mit den Dreien siht der Fensterrahmen aus wiene presswurst die um das Programm geqetscht wurde... tut mir ja leid das nicht geht, ist dir sicher auchschon aufgefallen das in Vista alles so aussieht als hätte es nur was rangequetscht bekommen

zu deim Performance-Schwierigkeiten: wenn du ein Spiele PC hast (also Highend) ist der bestimmt 8mal schneller als meiner ... und bei Mir läuft Vista ohne Probleme und schön schnell, auch bei Vielen Anspruchsvollen Programmen....
und wenn du das verfolg hast wird dir sicher auffallen, das man nen schnelleren und kleineren Kernel verwendet (nochnicht der ganzkleine) und ein haufen dienste rausgeschmissen hat... und da kann man dann ruhig wieder einige einfügen ;) (derzeitiger stand nach Build 6780)

PS: Zeig mir mal das OS das mit DAUs besser zurechtkommt als Windows ;)
4.) QRT 02.10.2008 - 18:39 Uhr
Kannste ruhig ändern, iss mir wurscht solange die Performance nicht beeinträchtigt wird.
Genauso die tolle Neuerung mitden virtuellen Ordnern, wo es schon wieder heisst es wird mehr Rechenleistung in Anspruch nehmen.
Ich frag mich wer solche Features braucht?
DAUs die nicht wissen was sie wo auf der Platte haben?
Bei aller liebe, da motz ich gern.

Und im Umkehrschluss heisst es wohl, dass was ein ausgebildeter Grafiker gut findet, auch der breiten Masse gefallen muss?
Im übrigen, dient die Schwarze Pixelumrandung der Übersicht. ;)

Konsole kommt nicht in frage, ist genau solcher Casualscheiss. :P
3.) VinD 02.10.2008 - 15:43 Uhr
du musst nicht gleich beleidigend werden ;)
und von Leistungsproblemen kann ich absolut nicht Berichten... darf ich auch beleidigen?
du bist dann wohl auch einer derjenigen der es nie gesehen oder damit rumgespielt hast!
Ich hab nur bemerkt was ich als Ausgebildeter Grafiker besser finde!!!
Und wieso sollte man das Design nicht ändern wenn sowieso alle meckern... so wie du!!!

Wenn du nur auf deim OS Spielen willst kannst du ja die GUI abschalten und Dos-Artig agieren... oder du kaufst dir ne Konsole...

Das Design ist in der Hinsicht wichtig, da man sie die ganze Zeit sieht, wenn man was sinnvolleres macht als NUR spiele Spielen und den letzten Nanoprozent an Performace herauszuholen versucht.
Es wird Unterbewusst trotzdem wahrgenommen und das jetztige Vista-Design schiebt sich zusehr in den Vordergrund... DESWEGEN hab ich das geschrieben!!!
2.) QRT 02.10.2008 - 14:53 Uhr
Du hast Probleme.
Das Scheiss OS soll performanter laufen, dabei ist mir das vollig egal ob Desinger XY zich Stunden damit verbracht hat, um die richtige Farbe auszuwählen.
Es muss laufen und zwar richtig.
Wer nur ein OS hat weils schön aussieht, hat sowieso einen Schaden *hust*, da wunder ich mich nicht, warum aussen hui, und innen nur noch Pfui ist.
Ich schau nicht Stundenlang auf meine Desktooberfläche und zwitscher mir einen ab, weils soo bunt und schön ist.
meiner Meinung sind das verschwendete Leistungsresserven, die man bei Spielen sowieso nicht sieht und braucht.
Wenn sich dahingehend etwas tut, wirds ein tolles OS.
Ansonsten kann man auch hier schon von Grafikblender sprechen.
1.) VinD 02.10.2008 - 13:08 Uhr
allgemeiner Kommentar:
1. Die Strategie von Apple und Linux wird scheinbar übernommen: statt große Upates gibts kleine schritte
2. das stört mich net^^ ich finds gut, weil man schneller reagieren kann und näher an den Kunden ist
2. ich wünsche mir das den Transparenten Rahmen der Fenster überarbeiten... dort brauch man nur die 2 äußeren und 2 inneren Pixelreihen auslassen und das teil wirk nichtmehr so aufdringlich ;) wobei diese übertriebenen Kindergarten-Buttons auch weg müssen^^

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