Intels Skulltrail unterstützt offiziell SLI

IntelIntel hat auf dem IDF ihren kommenden Chipsatz mit dem Codenamen Skulltrail vorgestellt. Er unterstützt zwei Prozessoren und bis zu vier Grafikkarten, wobei je 16 PCI Express Lanes zur Verfügung stehen. Verwunderlich ist, dass es Intel anscheinend gelungen sein muss, nVidia zur Freigabe ihrer Treiber zu bewegen und somit ganz offiziell deren SLI-Technologie zu unterstützen. Der Skulltrail, um alle Hoffnungen vorab aus dem Weg zu räumen, soll allerdings der einzige Intel-Chipsatz sein, der SLI offiziell unterstützt. Bei den aktuellen X38- und P35-Chipsätzen wird weiter nur die CrossFire-Lösung von ATI offiziell angeboten.

Da bisher noch nichts weiter bekannt ist, wird der "Skulltrail" wohl auf dem für dieses Jahr geplanten Seaburg-Chipsatz basieren. Dieser gehört zur "Stoakley"-Plattform, dem Nachfolger der vor einem Jahr vorgestellten "Bensley"-Plattform, auf der zwei Xeon-Prozessoren mit Sockel 771 laufen können. "Stoakley" setzt weiterhin auf FB-DIMM-Speicher und unterstützt die neuen Harpertown Xeon 5400 und 5200 Prozessoren mit einem FSB von 400 MHz (FSB 1600).

Der neue Chipsatz wird weiterhin mit der ESB2-Southbridge kombiniert und bietet im Vergleich zu dem aktuellen im Desktop eingesetzten ICH9 nur sechs gegenüber zwölf USB 2.0-Controller und sechs Serial-ATA300-Anschlüsse sowie einen Parallel-ATA-Anschluss. Der "Seaburg" kommt mit insgesamt 32 PCI Express Lanes in der zweiten Generation daher. Intel hat im Rahmen des Spring IDF 2007 angekündigt, dass der "Skulltrail" insgesamt über vier PCI Express-Steckplätze für Grafikkarten verfügen wird. Wie diese mit "Seaburg" realisiert werden sollen, ist derzeit noch unklar.


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