Die Bundesregierung steht in der Kritik


Russische Soldaten sind weg, aber die Verwüstung bleibt: eine Straße voller zerstörter russischer Militärfahrzeuge in Tschernihiw.
Foto: dpa

Keine schweren Waffen, kein Energieembargo – die Bundesregierung steht für ihre Haltung zur Ukraine in der Kritik. Ist das gerechtfertigt?

MDie Bundesregierung hat mit ihrer Weigerung, der Ukraine schwere Waffensysteme zu liefern, international viel Kritik auf sich gezogen. Aber es geht nicht nur um militärische Ausrüstung. Angesichts der Gräueltaten des russischen Militärs fällt es einem Teil der Öffentlichkeit und manchen Partnern immer schwerer zu verstehen, warum sich Deutschland so entschieden gegen ein Verbot russischer Energielieferungen ausspricht. Aber Deutschland könne mit anderen Hilfen mehr erreichen, kritisierte Alexander Rodniansky, wirtschaftspolitischer Berater des ukrainischen Präsidenten Selinsky, am Freitag. Deutschlandfunk. Sein Land ist dankbar für die finanzielle Hilfe, dennoch fragt man sich, warum Deutschland, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, weniger hilft als beispielsweise Lettland.

Eine Auswertung von Kieler zeigt, dass da was ist Institut für Weltwirtschaft (IfW). Deutschland hat in den ersten vier Kriegswochen (24. Februar bis 27. März) 492 Millionen Euro an humanitärer, finanzieller und militärischer Hilfe zugesagt. Das entspricht weniger als 0,1 % der Wirtschaftskraft Deutschlands. Im Vergleich zu den 31 anderen EU- und G7-Staaten, die der Ukraine Support Tracker erfasst, belegt Deutschland den 12. Platz.

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