Sydney im Lockdown gegen Coronavirus: „Sag einfach Hallo zu Fremden“ – Rat eines Psychiaters

Sydney im Lockdown gegen Coronavirus: „Sag einfach Hallo zu Fremden“ – Rat eines Psychiaters

Verwaiste Einkaufszentren, geschlossene Geschäfte und Kioske. Sydney ist für mindestens weitere vier Wochen geschlossen. Mit 239 Coronavirus-Fällen verzeichnete der Bundesstaat New South Wales, in dem sich Sydney befindet, zu Wochenbeginn einen Anstieg – obwohl seit Ende Juni ein Lockdown in Kraft ist. Viele Leute sind jetzt müde.

„Es wird wirklich schwer für uns, Tag für Tag, Tag für Tag, weiterzumachen, die Familienausgaben und all die Rechnungen zu bezahlen. Es frustriert uns, das kann man keinem wirklich erklären, der es nicht getan hat Ich habe es nicht selbst erlebt. Es scheint, dass nur die Stärksten überleben, und wir versuchen, wir geben unser Bestes.“

„Zum Glück arbeite ich noch, aber es gibt viele Leute, die ihren Job verloren haben, aber ein Zuhause und andere Dinge haben, die es zu begleichen gilt. Dann sagen Sie einfach: ‚Weißt du was, lass uns das um einen Monat verlängern‘ – die Zahl der Fälle werden weiter steigen und fallen, aber es muss andere Wege geben, und es muss andere Wege geben.“

Australien verfolgt seit Beginn der Pandemie eine strenge Linie mit dem Ziel, die Neuinfektionen so weit wie möglich auf null zu reduzieren. Andererseits wurde die Impfkampagne ignoriert. Nur 17 Prozent der Australier sind geimpft. Das ist jetzt Rache. Psychologen geben in den Medien Ratschläge zum Umgang mit Handlungen:

Betty Chitkuti, Psychologin

„Wenn wir eingesperrt sind oder es Einschränkungen gibt, haben wir keine Wahl oder Kontrolle – aber beides ist sehr wichtig. Deshalb brauchen wir eine neue Struktur. Das Wichtigste ist, sich mit anderen Menschen zu verbinden – aber sichere Kommunikation. Zum Beispiel.“ , wenn du spazieren gehst, sag Hallo zu Fremden. Das mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, weil wir das normalerweise nicht tun. Aber unter diesen Umständen ist es wichtig, dass wir mit anderen Menschen in Kontakt bleiben.“

Während die Australier das Vorgehen der Regierung bisher relativ verständnislos hingenommen haben, scheint sich dies nun zu ändern. Allein am Donnerstag zählte die Polizei 300 Geldstrafen wegen Verstößen. Deshalb soll die Armee nun die Polizei bei Patrouillen in der Stadt unterstützen.

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