Prognosen Anfang 2023: Die britischen Energiekosten könnten sich verdreifachen

Vorhersagen für Anfang 2023
Die Stromrechnungen in Großbritannien könnten sich verdreifachen

Die Obergrenze in Großbritannien bestimmt, wie hoch eine durchschnittliche jährliche Energierechnung maximal sein darf. Allerdings wird diese Obergrenze regelmäßig angepasst – und bald nach oben korrigiert. Millionen von Familien sind möglicherweise nicht in der Lage, sich anzupassen.

Den Briten muss warm werden: Nach neuen Prognosen könnten sich die Kosten für Strom und Gas im nächsten Jahr gegenüber dem jetzigen Niveau verdreifachen. Wie das Beratungsunternehmen Auxilione mitteilte, soll der staatliche Höchstpreis für Strom und Gas für den durchschnittlichen Haushalt bis April auf 6.000 Pfund (ca. 7.000 Euro) angehoben werden, so deren Schätzungen.

Die aktuelle jährliche Stromrechnung ist mit knapp 2.000 £ (rund 2.350 €) gedeckelt und damit bereits deutlich höher als im vergangenen Herbst mit 1.400 £. Wie stark die Energierechnung ab Oktober steigen wird, will die Aufsichtsbehörde Ofgem Anfang nächster Woche bekannt geben.

Schon jetzt ist damit zu rechnen, dass Millionen Familien im Winter nur noch eingeschränkt heizen können, weil sie sich die hohen Kosten nicht mehr leisten können. Erst am Freitag hatte der NHS, die Gewerkschaft der Gesundheitsdienstleister, vor den gesundheitlichen Risiken für große Teile der Bevölkerung gewarnt und die Regierung zum Handeln aufgefordert. Die versprochene Hilfe von 400 £ pro Familie reicht nicht aus, um zu verhindern, dass ein großer Teil der Bevölkerung in Energiearmut abrutscht – was bedeutet, dass sie mehr als 10 % ihres Einkommens für Energierechnungen ausgeben.

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