Hurrikan „Ciaran“: DWD warnt vor Sturm an der Nordseeküste | NDR.de – Nachrichten

Hurrikan „Ciaran“: DWD warnt vor Sturm an der Nordseeküste |  NDR.de – Nachrichten

Stand: 2. November 2023 um 10:54 Uhr

Nachdem Ciaran die englische Küste und Frankreich erreicht hat, bringt Tiefdruck stürmisches Wetter nach Deutschland. Besonders betroffen von den Hängen sind die Küsten der Nord- und Ostsee sowie des Harzes.

Ciaran trifft Frankreich besonders hart: Schaumiges Meerwasser überschwemmt eine Straße in der Küstengemeinde Penmarche.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile der Nordseeküste eine Sturmwarnung und für Teile der Ostseeküste eine Starkwindwarnung herausgegeben. Demnach werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern erwartet. In der Nordsee gilt die Warnung insbesondere für Ostfriesland und Helgoland. Die Schnellfähre „WattnExpress“ nach Spiekeroog liegt noch heute im Hafen, teilt die Schifffahrts- und Kurabteilung der Insel mit. Weitere Fahrplanänderungen seitens der Reedereien sind bisher nicht bekannt.

Wetter an der Ostsee: starker Wind und Regen

Meteorologen erwarten heute starke Winde in der Ostsee. Stärkere Winde seien von Flensburg bis Fehmarn und auf Rügen zu erwarten, so der DWD weiter. Meteorologen rechnen zudem mit dichten Wolken und Regenschauern. An der deutschen Küste lässt der Wind zum Ende der Woche nach, es bleibt aber weiterhin stürmisch und regnerisch.

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Wellen brechen über einen Deich in Penzance, Cornwall, England.  © David Hay / PA Media / dpa Bild: David Hay

Niedersachsen: Sturm auf dem Brocken, starker Wind im Landesinneren

Im Harz sind heute vor allem in großen Höhen Unwetter mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde im Bruch möglich. Daher verkehrt die Brockenbahn nicht zwischen Schierke und Brocken, wie die Schmalspurbahnen im Harz mitteilten. Auch im Landesinneren ist laut Wetterdienst mit windigem Wetter zu rechnen. Ein Meteorologe warnte, dass Bäume umstürzen oder Gerüste wegfliegen könnten.

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Sturm auf der Ostsee © NDR Foto: Frank Huginski aus Rostock

Die Windstärke wird in Beaufort gemessen. Der Sturm schwankt zwischen Windstille und Hurrikan. Wie sich die einzelnen Etappen unterscheiden, verrät unsere Fotogalerie. Fotogallerie

Frankreich und England: Stromausfälle und teilweise fahrende Züge

In Frankreich verursachte die „Ciaran“-Depression in der Nacht und am Donnerstagmorgen einen größeren Stromausfall. Laut Enedis wurden rund 1,2 Millionen Menschen vom Netz getrennt. Meteorologen verzeichneten Windgeschwindigkeiten von etwa 200 Kilometern pro Stunde. Im ganzen Land wurden Menschen aufgefordert, zu Hause zu bleiben, und in einigen Teilen des Landes wurde der Zugverkehr eingestellt. In Großbritannien warnten Meteorologen vor umherfliegenden Trümmern, abgedeckten Dächern und umgestürzten Bäumen.

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Beschädigte Schiffe liegen nach dem Sturm auf dem Dock im Hafen von Damb.  © dpa Foto: Daniel Boeckoldt

Der Ostseesturm hinterließ ein Bild der Verwüstung. Wer trägt die Kosten und wie kann sich Nordkorea künftig schützen? Diskutieren Sie mit in NDR Info Redezeit. mehr

Fußgänger laufen auf der Böschung in Norddeich, wo Wellen tosen.  © Image Alliance Foto: Matthias Balk

Vielerorts werden Staudämme errichtet. Interaktive Karten der nordischen und baltischen Küsten zeigen, ob dies jetzt und in Zukunft ausreichen wird.
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Sonnenuntergang am Strand von Dangast.  © NDR Foto: Heiko de Boer

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Blick auf Laban, Oldenburgs Wahrzeichen.  © NDR Foto: Julius Matuszek

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 11.02.2023 | 08:00

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