Explosion in Madrider Botschaft: Briefbombe in Spanien alarmiert Kiew

Eine Explosion in der Madrider Botschaft
Eine Nachrichtenbombe in Spanien alarmiert Kiew

Die Botschaft ist nicht klar. Doch als der Wachmann den Umschlag öffnet, explodiert dieser. Der Vorfall mit der ukrainischen Botschaft in Madrid endete leicht. In Kiew herrscht jedoch Alarm.

Im Gebäude der ukrainischen Botschaft in der spanischen Hauptstadt Madrid ist eine Briefbombe explodiert. Nach vorläufigen Ergebnissen wurde laut Polizeiangaben ein Sicherheitsdienst leicht verletzt. Der Brief sei explodiert, als ihn der Wachmann im Garten der Botschaft öffnete, sagte Mercedes Gonzalez, Vertreterin der Regionalregierung in Madrid, gegenüber Telemadrid TV. Der Mann wurde an der rechten Hand leicht verletzt.

Gonzalez sagte, der Brief sei für den Botschafter bestimmt gewesen und der Postbote habe ihn in einem normalen Umschlag geliefert. Nach Angaben der Polizei haben die Ermittlungen begonnen. Journalisten der Agence France-Presse bemerkten, wie das Gebiet um die Botschaft abgesperrt wurde.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in allen ukrainischen Botschaften angeordnet, sagte ein Ministeriumssprecher gegenüber Online-Netzwerken. Er forderte auch die spanischen Behörden auf, den Angriff zu untersuchen. Kuleba sagte, wer auch immer hinter dem Angriff stecke, werde ukrainische Diplomaten nicht einschüchtern oder ihre tägliche Arbeit zur Stärkung der Ukraine und zum Widerstand gegen die russische Aggression stoppen können.

Spanien unterstützt die Ukraine seit Beginn des Angriffskriegs Russlands vor allem militärisch. Darüber hinaus hat Spanien aufgrund der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur kürzlich Stromgeneratoren an die Ukraine geliefert.

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