Die OSZE verlangt von Russland Aufklärung über ihre Autos

Wichtige friedenserhaltende Fahrzeuge, die von russischen Kämpfern eingesetzt werden? Nachdem der OSZE-SUV verschwunden ist, schlagen die Organisation und die Europäische Union zurück.

In einer am Freitag an t-online gesendeten Erklärung heißt es, die OSZE habe eine formelle Anfrage an die ständige Delegation Russlands bei der OSZE gerichtet und Russland aufgefordert, eine Erklärung über den Verbleib der Fahrzeuge abzugeben. Die deutsche Generalsekretärin Helga Maria Schmid hatte das Verschwinden der Autos auf der letzten ständigen Ratssitzung gemeldet. Da die OSZE nicht mehr in den Regionen ist, kann sie den tatsächlichen Standort der Fahrzeuge nicht unabhängig überprüfen.

EU: Russland muss die Vermögenswerte zurückgeben

Die Europäische Union spricht von insgesamt 50 Fahrzeugen. Es sei „beunruhigend“, dass Toyota Land Cruiser in die Ostukraine entsandt werden, um Russlands Angriffskrieg zu unterstützen. „Das ist inakzeptabel. Russland muss alle Vermögenswerte der OSZE an ihre rechtmäßigen Eigentümer, die OSZE und ihre Teilnehmerstaaten, zurückgeben“, sagte der EU-Vertreter bei der OSZE, Rasa Ostrauskät, der Litauer Rasa Ostrauskät.

Das Land hat in den vergangenen 11 Monaten auch die Gründungsprinzipien und Werte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa angegriffen. Die Europäische Union fordert außerdem die Freilassung von drei UNSMIL-Mitarbeitern, die unter „zweifelhaften Anklagepunkten“ rechtswidrig inhaftiert sind. Sie werden von prorussischen Separatisten im Donbass der Spionage beschuldigt. Russland ist Mitglied der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, aber jetzt bezeichnet es die Organisation als vom Westen dominiert und sagt ihr Ende voraus. Der ständige Vertreter Russlands bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Alexander Lukaschewitsch, hat das Verschwinden der Fahrzeuge noch nicht kommentiert.

Die OSZE bestätigt die Anzahl der Autos noch nicht. Warum die Fahrzeuge nach eigenen Angaben in Rostow am Don verbleiben, nennt sie nun aber genauer. Nach t-online-Informationen gab es trotz der Eskalation des Konflikts vor dem 24. Februar 2022 keine detaillierten Evakuierungspläne. Die OSZE gibt an, dass der damals sicherste und schnellste Evakuierungsweg aus den abtrünnigen Gebieten nach Russland führte.

OSZE: Russland hat die Freilassung nicht erlaubt

Nach dem Flug gelang es dem Personal, die Linie nach Rostow am Don fortzusetzen, aber die Fahrzeuge wurden zur „Zollabfertigung“ angehalten. Seitdem arbeitet die OSZE „kontinuierlich“ mit der Russischen Föderation zusammen, um die Fahrzeuge zu bergen. Unterdessen intervenierte auch der Generalsekretär. Aber: „Die Russische Föderation hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa noch nicht ermächtigt, ihr Eigentum zurückzuholen.“

Die Autos waren auf dem Oberdeck eines Parkhauses geparkt, lokale Medien beschrieben die Situation als lästig. Vor einer Woche tauchten Bilder von Fahrzeugen auf, die per Kran angehoben und auf Autotransporter verladen wurden. Weitere Fotos zeigten die Fahrzeuge an einem Kontrollpunkt an der Grenze zwischen der Republik Lugansk und Russland.

Laut Interviewberichten in den Telegram-Kanälen und auf einer der Seiten des Informationsportals der „Volksrepublik Lugansk“ wurden angeblich Fahrzeuge an die Militanten übergeben. Bisher gab es keine Bestätigung, dass dies tatsächlich der Fall ist. Doch prorussische Aktivisten sprechen von einem „Geschenk Europas“ an die russischen Streitkräfte.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here