Die Behörden ermitteln: Lukaschenko schmuggelt Migranten nach Deutschland

Die Behörden ermitteln: Lukaschenko schmuggelt Migranten nach Deutschland

Immer mehr Migranten kommen über Weißrussland nach Deutschland: Allein am vergangenen Freitag fand die Bundespolizei nach BamS-Informationen 291 unerlaubte Einreisen an der deutsch-polnischen Grenze. Die meisten von ihnen waren junge Männer aus dem Irak und Syrien.

▶ ︎ Beispiel: In der Region Spry-Nice wurden am Donnerstag 58 Personen festgenommen. Sie versuchten, in meist kleinere Gruppen einzudringen, aber die Polizei registrierte auch zwei größere Gruppen von 10 bis 12 Migranten.

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Bilanz der Bundespolizei: Seit August sind knapp 4.000 Flüchtlinge über Weißrussland nach Deutschland gekommen, allein in der ersten Oktoberwoche waren es 1.183 – Tendenz steigend.


Gouverneur von Weißrussland Alexander Lukaschenko (67)

Gouverneur von Weißrussland Alexander Lukaschenko (67)Foto: Maxim Göcek / dpa

Den deutschen Behörden ist klar, dass der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko die Aufhebung der Sanktionen durch staatlich organisierten Schmuggel nach Europa erpressen will.

Nach Informationen von BILD am Sonntag ermitteln die deutschen Behörden nun gegen Lukaschenko als Großschmuggler.

Die lange Reise der Flüchtlinge nach Deutschland beginnt an den Flughäfen Bagdad und Erbil (Irak), Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Istanbul (Türkei) und seit Mitte September 2021 Damaskus. (Syrien)) mit belarussischen Studentenvisa.

Nach Minsk befördern lokale Grenzschutzbeamte oder Milizen die Menschen hauptsächlich an die polnische Grenze – an Orte, an denen es keine mutmaßlichen polnischen Grenzschutzbeamten gibt. In der Europäischen Union angekommen, machen sie sich auf den Weg nach Deutschland.

Bis zu 4.000 Euro müssen Migranten für „Minsker Staatsschmuggel“ zahlen.


Behörden ermitteln: Lukaschenko schmuggelt Migranten nach Deutschland

Foto: BUILD

Die Lage in der Erstaufnahmeeinrichtung für Zuwanderer in Eisenhutenstadt (Brandenburg) nahe der Grenze zu Polen ist so angespannt, dass bereits Winterschutzzelte aufgestellt wurden.

Sorgen machen sich die Behörden auch um Flüchtlinge, die bereits in Griechenland anerkannt wurden und noch nach Deutschland reisen. Das BAMF hat mittlerweile mehr als 33.500 Asylanträge.

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