Deshalb griff die Polizei nicht in das Schulmassaker ein

Ein Schütze bedrohte Dutzende von Kindern, einige ernsthaft – und doch wartete die Polizei mehr als eine Stunde, um sie zu erreichen. Die Videos liefern nun erste Anhaltspunkte, warum die Beamten zögern.

Nach dem blutigen Schulmassaker mit 21 Toten in der texanischen Kleinstadt Ovaldi ist in den USA eine Debatte über das widerwillige Eingreifen der Polizei entbrannt. Kritiker werfen den Beamten vor, zu spät einzugreifen und damit weitere Opfer in Kauf zu nehmen. Die Anklage wird nun durch neue Verse gestützt.

Gefangen in einem Raum mit einem bewaffneten Mann, von denen einige schwer verletzt wurden, mussten die Opfer des Amoklaufs in Ovaldi, Texas, mehr als eine Stunde auf die Hilfe der Polizei warten. Offenbar standen Beamte schwer bewaffnet vor den Räumen – ohne sofortiges Eingreifen. Sie müssen auf die Schutzausrüstung und die Schlüssel gewartet haben, um die Türen aufzuschließen. Das berichtete unter anderem die New York Times unter Berufung auf Dokumente und Videomaterial, das von Körperkameras der Beamten aufgenommen wurde.

Zumindest einige Rettungsdienste, darunter Chief Constable Pete Arredondo, waren sich bewusst, dass nicht alle in der Klasse bereits gestorben waren. So wurde beispielsweise ein Polizist von seiner Frau, einer Lehrerin, aus dem Büro angerufen und ihr mitgeteilt, dass auf sie geschossen worden sei. Aber sie und andere Schwerverletzte mussten 1 Stunde 17 Minuten auf Hilfe warten.

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