Aus Angst vor Putin – ARD und ZDF berichten nicht mehr aus Moskau – Politik im Ausland

Immer mehr Medien berichten nicht mehr aus Moskau.

Nach der britischen BBC, der kanadischen CBC und Bloomberg News folgen nun ARD und ZDF.

Nach der Verabschiedung des neuen russischen Mediengesetzes haben die öffentlich-rechtlichen Sender die Berichterstattung aus ihren Moskauer Studios vorübergehend eingestellt – so eine Mitteilung des WDR, der im Auftrag der ARD das Moskauer Studio betreut.

Von ihren anderen Seiten aus würden die Sender weiterhin „das Publikum umfassend über das Geschehen in Russland und der Ukraine informieren“.

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CNN hat angekündigt, die Ausstrahlung seiner Nachrichtensendung im russischen Fernsehen einzustellen. Bild bleibt mit Chefkorrespondent Peter Ted vor Ort.

Hintergrund: Vor dem Hintergrund der ukrainischen Invasion hat das russische Parlament am Freitag ein Gesetz verabschiedet, das harte Haftstrafen für ungünstige Berichterstattung über das russische Militär vorsieht.

So droht eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren, „Falschnachrichten“ über das Militär zu verbreiten. Auch Ausländer sind von dem Gesetz betroffen, das Kreml-Tyrann Wladimir Putin (69) am Freitag unterzeichnet hat.

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