Test: GeForce 7800 GTX 51217. Februar 2006

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Einleitung

Die Gerüchteküche brodelte und spekulierte schon seit der Vorstellung der GeForce 7800 GTX am 22. Juni, dass der R520 schneller sein wird als besagter Chip und das nVidia dann mit einer GeForce 7800 Ultra kontern wird. Der Vorsprung des R520 alias Radeon X1800 XT war zwar nicht exorbitant hoch; man merkte jedoch, dass die Karte schneller ist als ihr nVidia Pendant. Anfang November kusierten erst malig Meldungen, die behaupteten, dass die sogenannte "7800 Ultra" über 550 MHz Chip und 1.8 GHz Speichertakt verfügt. Bisher ging man davon aus, dass nVidia einfach die Speichergröße verdoppelt und die Taktraten so belässt. Man belächelte die gemutmaßten Taktraten, die von den Kollegen "The Inquirer" propagiert wurden und musste sich jedoch am 14. November gehobenen Hauptes ergeben und einsehen, dass nVidia tatsächlich ein kleines Wunder fabriziert hat.

nVidia GeForce 7800 GTX 512 MB

Dieses kleine Wunder hätte den Namen 7800 Ultra mehr als verdient, ja sogar die Modellbezeichnung 7900 Ultra wäre der Karte gerecht geworden. Um der neuen Philosophie der GeForce 7 Serie allerdings nicht zu wiedersprechen, die besagt, dass das GTX Modell das Non-Plus-Ultra ist, setze man lediglich hinter dem GTX die drei Zahlen 512, die auf die doppelte Speichergröße aufmerksam machen sollen. Man darf gespannt sein, ob die enorme Erhöhung der Taktraten ausreicht um die Radeon X1800 XT unter qualitativ hochwertigen Einstellungen zu überholen. Bislang blühte der ATi-Chip gerade unter diesen Einstellungen voll auf und zeigte sein ganzes Können.

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