K8L ein K10 mit 68/95 Watt Verlustleistung

AMDDer Name K10 liegt noch ungewohnt im Mund, dabei meint AMD damit nur den K8L, mit dem man den Kopf aus der Schlage ziehen möchte und endlich wieder zu Intel aufschließen möchte. Nachdem erste Leistungseindrücke das Vertrauen in den Chip stärkten, setzt heute der technische AMD-Direktor Guiseppe Amato dem ganzen noch das i-Tüpflchen auf. Mit angestrebten Verlustleistungen von 68 bzw. 95 Watt bei den Quad-Core Prozessoren steht man in besserem Licht da, als bislang gemutmaßt wurde.

Zurückzuführen ist dies laut Herrn Amato auf den jetzt rund laufenden 65nm Prozess, wobei böse Zungen behaupten, AMD hätte nur hastig die TDP gesenkt, als man sah, dass Intel gar Quad-Core CPUs auf Xeon-Basis mit 50 Watt TDP ins Portfolio holte. Auf wessen Seite letztendlich das Recht steht, lässt sich von unserer Perspektive aus nur schlecht erschließen, allerdings erscheint uns die Intel-Theorie doch etwas wackelig, so dass wir unser Vertrauen ganz in den K8L bzw. K10 stecken.

Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären bzw. der Auflösung des Namens K10. Denn AMD hat nicht aus Lust und Laune den Namen kurzerhand zurecht gerückt. Intern wurde die erste AMD Dual-Core Generation (Athlon 64 X2) immer als K9 betitelt, so dass K10 als Quad-Core Generation eigentlich ein allzu logischer Schritt ist. Warum man trotzdessen den Chip bisher immer unter dem Namen K8L firmierte, ist rätselhaft, letztendlich allerdings irrelevant, weil der Codename nach Erscheinen der CPUs sowieso oftmals in Vergessenheit gerät. Bezüglich des Erscheinungstermins wollte sich Herr Amato nicht weiter festlegen und bekräftigte weiter die unpräzise Zeit "Mitte 2007".


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