nVidia Quadro-Karte mit 1,5 GB Speicher

NvidiaNVidia nutzte den heutigen Tag, um seine Quadro Karten auf Basis der G80-Technologie vorzustellen. Dabei fixierte sich fast alles auf das Topmodell, die Quadro FX 5600, die mit satten 1,5 GB Texturspeicher alles bisher Gesehene verblassen lässt. Selbst der R600 mit seinen gewagten 1 GiB holt gegen die neue nVidia-Karte keinen Stich, wenngleich Vergleiche zwischen Desktop- und Workstation Grafikkarten hinken, sind es doch ganz andere Aufgaben, die die Chips zu bewältigen haben. Auch die Bandbreite der Quadro FX 5600 schlägt mit 76,8 GB/s jeden Rekord im Workstationsektor. Des einen Freud, des anderen Leid, ist der Quadro FX 5600 wohl größter Nachteil der unbändige Stromverbrauch, der mit 170 Watt deutlich das Maß überschritten hat.

nVidia Quadro FX 5600

Die kleinere Variante, gekennzeichnet als Quadro FX 4600, geht dabei schon etwas sparsamer um, obwohl man das Wort sparsam in Zusammenhang mit 130 Watt Verlustleistung ebenfalls nicht in den Mund legen sollte. Gegenüber ihrem großen Bruder kommt sie nur mit einem halb so großen Speicher daher. Angebunden wird sie aber dennoch an das große 384-Bit Speicherinterface, das auch ein absolutes Novum im Workstationsektor darstellt. Zudem ist beiden Karten die Direct3D 10 Funktionalität samt Shader Model 4.0 Support gemein. Preislich liegen die Karten für Otto-Normal-Verbraucher - wie gehabt - auf einem außerirrdischen Niveau. CG-Artists wissen die 3000 US-Dollar bei der Quadro FX 5600 bzw. 2000 US-Dollar bei der Quadro FX 4600 wie immer als gut angelegtes Geld zu schätzen.


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