AMD lässt P-Rating künftig fallen

AMDDas AMD P-Rating kann mittlerweile auf eine 4 Jahre währende Geschichte zurückblicken; damals mit Beginn des Athlon XP eingeführt, galt es seither als Leistungsindikator. Laut AMD symbolisiert das P-Rating die Leistung zum AMD Athlon K7 Thunderbird mit 1000 MHz, sprich, ein Athlon Prozessor mit dem Rating 2000+ soll doppelt so schnell wie das Uralt-Modell der Kalifornier sein. Ob dies der Wahrheit entspricht und AMD seine neuen Prozessoren tatsächlich immer noch am Thunderbird misst - wir wissen es nicht. Allerdings geht der Gros der schreibenden Zunft davon aus, dass das Rating ins Leben gerufen wurde, um damals weiterhin einen direkten Vergleich zur Konkurrenz Intel aufrecht zu erhalten. Bekanntlich taktet ein Athlon XP Prozessor weitaus niederiger als ein Pentium 4, ist aber aufgrund architektureller Vorteile mindestens ebenbürtig. Exemplarisch sei hier einmal der Athlon XP 2500+ genannt, welcher selbst mit nur 1833 MHz taktet, wohl aber einem Pentium 4 mit 2.5 GHz ebenbürtig ist.

Seinen Stellenwert verlor das P-Rating, als AMD erste Dual-Core Prozessoren vorstellte. Spätestens seitdem Intel den Pentium 4 bei Seite gelegt hat und nur noch Core 2 kennt, hat das P-Rating ausgedient. Ganz so schnell soll es dann aber nach AMDs Willen doch nicht gehen und so möchte man noch Prozessoren unter dem bekannten Rating bis ins dritte Quartal 2007 laufen lassen. Die finale Speerspitze wird dann wohl der Dual-Core Prozessor Athlon 64 X2 6000+ bilden, der mit satten 3.0 GHz zu Werke gehen soll. Welche Namensgebungen AMD seinen CPUs dann verpassen wird, ist noch unklar, allerdings wird gemutmaßt, dass man sich am aktuellen Opteron Rating orientieren wird. Sicherlich wird man auch den neuen K8L irgendwie hervorheben wollen; lassen wir uns überraschen, was AMD parat hält.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare