Die Vorteile des Desktop-Computers

Gehäuse & KühlungIn den zurückliegenden Tagen konnten wir mit zahlreichen interessanten Newsmeldungen aufwarten. Wir berichteten zum Beispiel über das Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt, das die beiden Next-Gen-Konsolen bereits voll ausreizen soll, oder über die Beta-Version des Catalyst 13.10, die auch unter Windows 8.1 funktionstüchtig ist. Darüber hinaus vermeldeten wir, dass HDMI 2.0 4K-Auflösungen bei 60 Bildern pro Sekunde zulässt und dass Intel die Herstellung von X79-Mainboards sowie deren Support aufgegeben hat. Außerdem konnten wir mit den ersten Bildern des Produktionsumfelds der Playstation 4 aufwarten. Alleine im abgelichteten Werk sollen bis zum Marktstart über eine Millionen Spielekonsolen hergestellt werden.

Die Kollegen von wintotal.de haben inzwischen einen äußerst interessanten Artikel über die Vorteile des Desktop-Computers verfasst. Obwohl sich Notebooks und Tablets einer zunehmend größeren Beliebtheit erfreuen, scheinen die klassischen PCs immer noch in vielen Bereichen die Nase vorne zu haben.

HP Elite 7000

Einerseits ist die Reparatur eines Desktop-Computers wesentlich leichter als bei einem Notebook - hier muss oftmals das ganze Gerät eingeschickt werden. Überdies lassen sich die Komponenten eines PCs kostengünstiger ersetzen als die eines mobilen Geräts. Außerdem ist ein klassischer Computer sehr flexibel und kann beispielsweise auf zahlreichen USB-Ports zurückgreifen, während die Notebooks und Tablets diesbezüglich eher spärlich ausgestattet sind. Doch vor allem die Performance in Computerspielen spricht für den PC. Ein echter Gamer wird sich wohl kaum mit einem Notebook zufriedengeben, wenn er mit einem halb so teuren Computer doppelt so viel Leistung erreichen kann.

Weitere Vorteile des Desktop-Computers sind die stärkere Kühlung, die besseren Peripherie-Geräte und vor allem der größere Monitor. Des Weiteren entpuppt sich die Ergonomie als weiterer Pluspunkt für den PC. Die externen Komponenten lassen sich schlicht und ergreifend exakt so positionieren, wie es der Nutzer möchte. Der Desktop-Computer lässt sich im Übrigen auch wesentlich schlechter entwenden - bei einem Einbruch verschwinden eher die mobilen Geräte.

Für Notebooks und Tablets spricht eigentlich nicht viel, doch die wenigen Pluspunkte der mobilen Geräte scheinen auf großen Anklang in der breiten Masse zu stoßen. Die meisten Endkunden entscheiden einfach nach Optik. Das heißt, dass Notebooks und Tablets aufgrund ihres schlanken Äußeren bevorzugt werden. Die Funktionalität steht in der Regel im Hintergrund, denn sogar der eigentliche Vorteil der mobilen Geräte - nämlich die Mobilität - wird nur sehr selten in Anspruch genommen.


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1 Kommentar

1.) rizawi 13.09.2013 - 14:38 Uhr
Meine Erfahrung ist eher das Leute so was wie Note- und Netbooks gern sonst wo verwenden wie in der Küche oder auf der Couch. Deshalb spielt auch oft eig. nichts eine Rolle, ausser das das Teil läuft, weshalb ich nur jedem von diesen usern ein Thinkpad mit starkem Prozessor empfehlen kann und ohne dedizierte Grafikkarte. Was mich fasziniert ist das die Leute jedes mal wieder erwarten das sie für 0-500€ einen Supercomputer kaufen können und lieber alle 3 Jahre einen neuen Plastikbomber kaufen der nach einem Jahr abgegrabscht, versifft und vermutlich auch schon in irgendeiner Form beschädigt ist, als sich ein mal ein ordentliches Gerät zuzulegen.
Genau so genial ist was manche Hersteller so produzieren, Geräte wo die dedizierte Grafik wirklich kaum Mehrleistung hat als die Integrierte. Oft werden Bauteile verwendet die von der Resterampe gefallen sind, die man dann auch noch zu hoch taktet und schlecht kühlt um Leistung bei wenig Raum zu bieten, was dazu führt das meiner Meinung nach viele Geräte viel zu heiss werden.
Nicht zu verachten ist die auch immer noch gigantische Menge von Leuten, die auf solchen transportablen Geräten, die nun mal ein erhöhtes Sturzrisiko haben, ihre wichtigsten Daten bunkern und dann ganz entsetzt sind wenn ihre Familienphotos der letzten 10 Jahre weg sind...
Ich kann prinzipiell die Fraktion der mobilen Geräte verstehn, aber die Schlussfolgerung dann keinen Desktop mehr zu haben und kein sicheres Backup nicht.