GTX 780M: Spezifikationen und Benchmarks

NvidiaVergangenen Dienstag berichteten wir über die GK106-basierte Geforce GTX 760M, deren Spezifikationen offenbar durchgesickert sind. Die mobile Grafikkarte ist der Geforce GTX 650 Ti zum Verwechseln ähnlich - zumindest auf dem Papier - und besitzt dementsprechend 768 Shader-, 64 Textur- und 16 Rastereinheiten sowie ein 128 Bit breites Speicherinterface. Lediglich bei den Taktraten muss die Geforce GTX 760M, deren Grafikprozessor 628 MHz und Grafikspeicher 2.004 MHz schnell arbeiten, Abstriche machen. Dafür bietet sie aber einen 2.048 MiB großen Grafikspeicher, während das Referenzmodell der Geforce GTX 650 Ti nur 1.024 MiB aufbringt. In den Weiten des Internets sind nun auch die Spezifikationen und sogar einige Benchmarks der Geforce GTX 780M aufgetaucht.

Geforce GTX 780M - GPU-Z


Die Internetseite Videocardz.com ist anscheinend gut über die kommenden Kepler-Grafikkarten informiert, denn man hat einen GPU-Z-Screenshot der Geforce GTX 780M präsentiert. Die Karte basiert auf dem GK104, der auch auf der Geforce GTX 680, Geforce GTX 670 und Geforce GTX 660 Ti werkelt und wahrscheinlich auch auf der Geforce GTX 770 und Geforce GTX 760 Ti eingesetzt wird. Die Geforce GTX 780M verfügt über 1.536 Shader-, 128 Textur- und 32 Rastereinheiten sowie ein 256 Bit breites Speicherinterface und einen 4.096 MiB großen Grafikspeicher. Der Grafikprozessor kommt mit einem Basistakt von 771 MHz daher, während der Grafikspeicher exakt 2.500 MHz schnell arbeitet. Dies führt zu einer Shaderleistung von 2.369 GFLOPs, zu einer Texelfüllrate von 98,7 GT/s, zu einer Pixelfüllrate von 24,7 GP/s sowie zu einer Speicherbandbreite von 160,0 GB/s. Die Grafikkarte sollte somit ungefähr so schnell wie eine Geforce GTX 660 Ti rendern.

Laut unserer Quelle hat man die Geforce GTX 780M sogar einigen Benchmarks unterzogen und mit der Geforce GTX 680M verglichen. Unter Battlefield 3 erreicht die kommende Grafikkarte ein 48 bis 66 Prozent besseres Ergebnis, in Skyrim schneidet die Geforce GTX 780M nur neun bis 18 Prozent besser ab, in Reckoning liefert die Karte 28 bis 30 Prozent höhere Bildraten und unter Alan Wake arbeitet die Geforce GTX 780M 20 bis 31 Prozent schneller. Im Schnitt ist sie der Geforce GTX 680M um etwa 30 Prozent überlegen, was ziemlich gut zu den ausgelesenen Spezifikationen passt. Im 3DMark 11 erreicht die Geforce GTX 780M sogar einen 42 Prozent höheren Wert als die Geforce GTX 680M.

Somit hat Nvidia den Sprung von der Geforce-GTX-600- zu der Geforce-GTX-700-Serie sowohl im Desktop-Segment als auch im mobilen Bereich beinahe geschafft. Die Grafikkarten, die Ende Mai veröffentlicht werden, sind vermutlich allesamt marktfertig und warten nur noch auf den offiziellen Startschuss. Bis zum Launch der Geforce GTX 780M wird es ebenfalls nicht mehr allzu lange dauern.


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