AMD mit Verlust - Fokus auf 28 nm

AMDNoch vor wenigen Tagen gab die US-amerikanische Chipschmiede AMD bekannt, dass man im ersten Quartal 2012 einen Verlust von 590 Millionen US-Dollar verbucht habe - im selben Quartal des Vorjahres war es noch ein Gewinn von 510 Millionen US-Dollar. Der Umsatz des Unternehmens sank leicht auf zirka 1,59 Milliarden US-Dollar. Der Hauptgrund für die roten Zahlen ist ein Vetrag mit der Firma Globalfoundries, welcher das Konto der Kalifornier im vergangenen Quartal um 700 Millionen US-Dollar erleichterte. Nichtsdestotrotz schneidet AMD noch etwas besser ab als es die Fachpresse im Vorfeld vermutete.

Der Launch von AMDs kommenden APUs mit dem Namen "Trinity" steht unmittelbar bevor, doch die Wende soll erst mit den APUs der übernächsten Generation kommen. Diese werden in einer Strukturbreite von 28 nm gefertigt und laufen unter den Bezeichnungen „Kaveri“ und „Kabini“. Sie sollen im nächsten Kalenderjahr - zunächst in kleinen Stückzahlen - erscheinen.
Die vier Rechenkerne von „Kaveri“ werden der nächsten Bulldozer-Generation angehöhren und die integrierte Grafikeinheit wird auf der aktuellen GCN-Architektur basieren. Die kleinere APU „Kabini“ wird es sowohl mit zwei als auch mit vier CPU-Kernen geben. Diese soll ebenfalls mit AMDs neuster Grafik-Architektur bestückt werden.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare