Teamwork beim Netzausbau - Telekom und O2

InternetNicht nur weil Kunden immer wieder über eine unzureichende Verbindung im O2 Netz klagen, haben sich die Unternehmen Telefonica Deutschland und die Telekom entschlossen, zusammenzuarbeiten. Bevor man Unsummen in den Ausbau des eigenen Netzes investiert, wendete man sich aus dem Hause Telefonica, die besser unter dem Firmennamen O2 bekannt sind, an die deutsche Telekom. Diese werden ab dem Frühjahr 2012 damit starten, die Mobilfunk-Verteiler in ihr gut ausgebautes Datennetz zu integrieren. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Telekommunikationsanbietern scheint für beide Firmen von Vorteil zu sein. Die Hilfestellung der Telekom ist für O2 kostengünstiger und der Netzausbau lässt sich schneller realisieren. Gleichermaßen erbringt die Telekom die zu leistenden Arbeiten nicht umsonst.

Diese Maßnahme wird zudem notwendig, weil immer mehr Kunden nicht nur telefonieren oder SMS senden, sondern mit den Smartphones und Tablet-PCs wie dem iPad vermehrt auf Multimediainhalte aus dem mobilen Internet zugreifen. Hier könnte das so genannte Flaschenhals-Problem entstehen. Viele User möchten zugleich Musik aus dem Internet herunterladen oder sich Videos anschauen. Der Engpass an der Schnittstelle von der Mobilfunkantenne zum Glasfasernetz soll mit den Ausbauarbeiten erweitert werden.

Ebenso fordert der Fortschritt der LTE Technologie noch höhere Datenraten. Der Nachfolger der UMTS-Technik soll Geschwindigkeiten liefern, die bis dato nur von schnellen DSL-Leitungen zur Verfügung gestellt werden können. Die führenden Anbieter auf dem Markt des schnellsten mobilen Standards sind Vodafone, die Telekom und O2. In den Ballungsräumen ist LTE schon an vielen Orten nutzbar. Um jedoch auch die Bevölkerung auf dem Lande mit schnellen Verbindungen zu verwöhnen, ist noch einiges zu tun. Der LTE-Vergleich bietet zudem die Chance, sich bereits jetzt über die zu erwartenden Kosten zu informieren. Flatrates oder Volumentarife bieten die großen Drei seit einiger Zeit an. Der steigende Bedarf und die damit einhergehenden erforderlichen Kapazitäten werden nach Expertenmeinung bis zum Jahr 2015 um das 30-fache ansteigen. Ohne den weiteren Ausbau der Leistungswege und Funkfrequenzen sind die Bedürfnisse der Kunden nicht zu befriedigen.


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