AMD: Aktienverkauf verschafft Luft

AMDSeit dem Kauf von ATi und der erstarkten Konkurrenz Intel steht AMD finanziell auf sehr wackeligen Füßen. Zwar bescheinigen die letzten Quartalszahlen einen klaren Aufwärtstrend und das Tief scheint auch überwunden, dennoch ist die Situation weiterhin kritisch, weswegen dieser Tage auch erneut Gerüchte entbrannten, wonach AMD Fabrikanlagen in Dresden an TSMC verkaufen würde. Doch anscheinend hat AMD das Problem kurzzeitig "gut" lösen können.

Wie man heute mitteilte, hat die in den Vereinigten Arabischen Emiraten sitzende Firma Mubadala Development Company insgesamt 8,1 Prozent des Aktienanteils AMDs gekauft. Zu einem Preis von 12,70 US-Dollar orderte man insgesamt 49 Millionen AMD-Aktien; man investierte also 622 Millionen US-Dollar. Abzüglich aller Kosten sollen so für AMD nach eigenen Angaben 608 Millionen US-Dollar übrig geblieben sein, die man nun geschickt investieren muss. Ansprüche, so AMD, hat die arabische Firma bei diesem Anteil aber nicht zu bestellen. So sei dies keine beherrschende Investition und schon gar keine Übernahme.


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5 Kommentare

5.) UltraXFX-92 18.11.2007 - 21:59 Uhr
Der Kurs ist aber gestiegen ;)
4.) Streamline 18.11.2007 - 17:30 Uhr
UltraXFX-92:
Ein Freund von mir hat AMD-Aktien von 500€, den wird das freuen ;)


Wenn neue Aktien ausgegeben werden, freut mich das als Aktionär eher nicht...
3.) UltraXFX-92 18.11.2007 - 10:50 Uhr
Ein Freund von mir hat AMD-Aktien von 500€, den wird das freuen ;)
2.) Streamline 17.11.2007 - 23:38 Uhr
Hmm, inwieweit die Wandelanleihen davon betroffen sind, ist mir nicht bekannt. Immerhin ist dadurch der Aktienkurs erstaunlicherweise nicht gesunken, sondern sogar gestiegen. Solange wird zumindest praktisch keiner seine Wandelanleihe auflösen wollen und so ist das für AMD erstmal ein Gewinn ... die Frage ist nur, wie lange noch.
1.) Phenocore 16.11.2007 - 21:32 Uhr
Hmm, der Aktienhandel ist eine Wissenschaft für sich.

AMD hat doch schon Wandelanleihen im Wert von 2 Milliarden US-Dollar raus gegeben. Das ganze mit einer Verwässerungsklausel. Das emittieren neuer Aktien stellt ja dann so eine Verwässerung dar, oder? Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass AMD beim "einlösen" (oder wie das heißt) der Wandelanleihen diese 600 Millionen wieder extra haben muss. Das heißt: AMD macht sich quasi zinsfreie Schulden?