Test: Intel Core i7 920, 940, 960 und 965 XE10. März 2009

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Einleitung

Es war der 23. Juni 2006, als der letzte Prozessortest auf Hardware-Infos online ging. Damals galt es, den nagelneuen Core 2 Duo zu testen. Etwa zweieinhalb Jahre später wollen wir erneut Anlauf nehmen und diesmal steht der Core 2-Nachfolger im Test: der Core i7. Neben der reinen Performance der aktuellen drei Modelle, namentlich Core i7 920, 940 und 965 XE wollen wir uns mit dem Einfluss des QPI-Taktes sowie der SMT-Erweiterung beschäftigen.

Intel Core i7-Logos

Nachdem Intel sich bereits beim Core 2 Quad ein gutes Polster angelegt hat, stellt sich die Frage, wie weit sich der Core i7 vom Phenom und Core 2 absetzen kann und was AMDs Phenom II zu leisten vermag. Wir werden entsprechende Tests in nächster Zeit folgen lassen. Gerade neue Technologien wie QPI (Quickpath Interconnect), die Integration eines Memory-Controllers in die CPU und die Wiedergeburt des Simultaneous Multi-Threading, besser bekannt als HT-Technologie beim Pentium 4 und aktuell vom Intel Atom Prozessor, versprechen eine nochmals bessere Pro/Taktleistung. Auch Intels Turbo Mode soll dem Core i7 Flügel verleihen.

Doch gab es im Vorfeld des Core i7 nicht nur positive Stimmen, gerade der sehr hohe Preis für ein Core i7-basiertes System sowie die oft kaum verbesserte Gaming-Performance im Vergleich zum Core 2 gelten als Hauptkritikpunkte. Und nach der ersten Euphorie ist der Core i7 tatsächlich oft wieder vom Podest der Verkaufscharts gerutscht und musste AMDs Phenom II X4 und seinen Vorfahren, besonders dem E8400 sowie Q9550, wieder Platz machen. Lediglich der Core i7 920 kann sich ab und an behaupten.

Intel Core i7 965 XE aus Costa Rica

Ob sich der Aufpreis für einen Core i7 940 oder gar den Core i7 965 Extreme Edition lohnt, werden wir an dieser Stelle aufzeigen. Auch das Thema Energie-Effizienz sowie einige Praxiserfahrungen wollen wir mit einfließen lassen.
Ehe Intels neuste Kraftmaschine endlich toben darf, sei noch ein großer Dank an Intel überreicht, die nicht nur für die problemlose Bereitstellung des Prozessors sorgten, sondern uns auch mit einer entsprechenden Platine ausstatteten, sowie Kingston für die Bereitstellung vom einem Tripple-Channel DDR3 Kit.

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