Test: Dual-Core [AMD vs. Intel]3. August 2005

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Einleitung

Im Single-Core Sektor, den es schon seit eh und je gibt, gab es immer brisante Duelle zwischen AMD und Intel. Oftmals zog Intel das Ass aus dem Ärmel, doch seit der bahnbrechenden Athlon 64 Architektur von AMD, welche sich vor allen Dingen durch geringe Verlustleitung, gute OC Eigenschaften und eine hervorragende Leistung in Spielen auszeichnet, ist Intel ins Hintertreffen geraten. Hauptgrund für die fehlende Performance bei Intel zu AMD ist, dass sie nicht mehr, wie früher, einfach an der Taktschraube drehen können. So pendelt man sich mit der Netburst Architektur bei um die 4 GHz ein. Konkurrent AMD hingegen hat noch viel Spielraum bei der Taktfrequenz, denn mittlerweile sind sie schon bei 2.8 GHz (Athlon 64 FX 57) angelangt, und schon jetzt wäre es möglich einen Athlon 64 FX 59, welcher dann mit der magischen 3 GHz Marke takten würde, am Markt zu platzieren.

AMD Athlon 64 X2 LogoIntel Pentium XE Logo

Was macht man also an Intels Stelle, wenn die Taktraten nicht mehr höher gehen? Richtig, man fährt zweigleisig, im wahrsten Sinne des Wortes. Schließlich ist man nicht ganz unerfahren beim Multi-Tasking, denn man bedenke, dass Intel die grandiose Technik HyperThreading, welche dem Rechner vorgaukelt er hätte noch eine CPU, allein entwickelt hat. Doch bei den Dual-Core CPUs stecken natürlich zwei echte CPUs unter der Haube, nicht wie bei HyperThreading eine echte und eine virtuelle. Aber nicht nur Intel setzt von nun an voll und ganz auf Dual-Core, auch AMD möchte, wie schon im Single-Core Sektor, ganz vorne mitmischen. Dual-Core - Schön und Gut - aber bringt es denn schon heute etwas? Oder reicht doch noch der Gute, Alte Single-Core Prozessor? Wir werden versuchen diese Frage möglichst gründlich in unserem Test zu beantworten.

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