Test: 14 SDHC-Speicherkarten10. Juli 2010

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Einleitung

Die Preise für digitale Spiegelreflex-Kameras fallen immer weiter und auch der Sommer macht sich nun endlich nicht mehr nur kalendarisch bemerkbar. Grund genug, wieder mit dem Fotoapparat loszuziehen und für uns einmal auf das passende Kamera-Futter zu schauen. Doch was gibt es zu beachten? Wo sollte man zuschlagen, wo aufpassen und wie kommen die Bilder möglichst schnell auf den heimischen PC oder unterwegs auf den Laptop?

SDHC-Karten im Test

Wir haben uns bei diesem Test speziell auf SDHC-Karten beschränkt, denn diese avancieren seit einiger Zeit immer mehr zum Standard. Neben SDHC gibt es auf dem Consumer-Markt noch Memory Stick (MS), Multimedia Card (MMC) sowie die xD-Picture Card (xD) als Standard. xD verliert seit Jahren immer mehr an Bedeutung, denn entsprechende Karten sind bezogen auf das Euro je Gigabyte-Verhältnis bedeutend teurer als SD-Karten. MMC kann praktisch als Vorläufer der Secure Digital (SD) Memory Card gesehen werden und der Standard wird seit Mitte 2004 nicht mehr weiter entwickelt. Das Memory Stick-Format wird nahezu nur in Sony-Geräten verwendet und spielt so für die meisten Anwender eher eine untergeordnete Rolle.
Einzig im Profi-Bereich gibt es wirklich Konkurrenz durch das CompactFlash (CF)-Format, welches sich vor allem durch eine hohe Bandbreite auszeichnet. Dazu setzt CompactFlash auf eine P-ATA- (oft auch fälschlicher Weise als IDE bezeichnet) beziehungsweise S-ATA-Schnittstelle (im Falle von CFast) und eignet sich deswegen auch gut, um über simple Adapter schnell an den PC angebunden zu werden. Alle anderen Speicherkarten-Formate nutzen ihre eigenen Übertragungs-Protokolle und müssen entsprechend über die Kamera oder einen Card-Reader/Writer ausgelesen werden.

An dieser Stelle wollen wir uns recht herzlich bei allen Firmen für die Bereitstellung der Testkandidaten bedanken und wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels.

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