Test: Zwei Kodak-Bilderrahmen im Vergleich20. Dezember 2010

Seite 1/6

Einleitung

Digitale Bilderrahmen sind wohl eine jener Produkte im IT-Bereich, die sich im Verlauf der letzten Monate und Jahre vermehrt großer Beliebtheit erfreuen. Anstatt in gewissen Zeitabständen immer wieder neue Bilder in die analogen Vorfahren legen zu müssen, lassen sich digitale Bilderrahmen oft mit mehreren hundert bis tausend Bildern bespielen und bieten dazu oft noch einige Sonderfunktionen.

Kodak P850 und Kodak Pulse W1030 im Test

Eigentlich hatten wir geplant, Ihnen an dieser Stelle ein großes Round-Up mit Bilderrahmen verschiedener Hersteller im Bereich von etwa 7 bis 10 Zoll zu präsentieren und so gegebenenfalls noch einige Kaufanregungen zu Weihnachten geben zu können. Doch leider bewegen wir uns auf das Jahresende zu, was prinzipiell leere Kassen in den Marketing-Abteilungen vieler Hersteller bedeutet.
So bekommt Samsung beispielsweise nur sehr kurzfristig Testexemplare aus der Südkoreanischen Zentrale geliefert, was eine Planung für uns praktisch unmöglich macht. Intenso wiederrum äußerte sich folgendermaßen: "Wir haben bereits einen Test bei Stiftung Warentest erfolgreich absolviert, so dass wir derzeit keine Notwendigkeit sehen, weitere Tests vornehmen zu lassen. [...]" und so blieb uns schlussendlich "nur" Kodak als großes und etabliertes Unternehmen im Bereich Fotografie.

Nichts desto trotz wollen wir an dieser Stelle die Chance nutzen, uns zwei sehr verschiedene Bilderrahmen aus dem Hause Kodak genauer anzusehen. Dabei handelt es sich um den P850 mit einer Diagonale von 8 Zoll sowie den Pulse mit 10 Zoll Diagonale - beide im klassischen TV-Seitenverhältnis von 4:3. Was beide Bilderrahmen denn so unterschiedlich macht, vor welche Herausforderung uns die Vermessung der Testkandidaten gestellt hat und ob der große Name Kodak die gleiche Qualität verspricht, wie man sie erwarten sollte, all' dies lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Seite 1/6