Test: HD 4850/HD 4870: 512 vs. 1024 MiB4. März 2009

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Einleitung

Nachdem AMD am 25. Juni des vergangenen Jahres seine HD 4800-Serie offiziell vorgestellt hatte, verbesserte sich die firmeneigene Lage zumindest im Desktop-GPU-Segment blitzartig. Binnen der ersten beiden Monate nach dem Launch zog ein Großteil aller Käufer die brandneuen AMD-Produkte denen von Nvidia vor. Immerhin schien der Leistungssprung von RV670 auf RV770 für einen kleinen Aufpreis ausgesprochen groß zu sein.

Doch mit fortschreitender Zeit offenbarten sich zunehmend mehr Schwächen bei den HD 4800-Karten, mit denen vor allem die inzwischen neu aufgelegte Geforce GTX 260 216 eher wenig zu kämpfen hatte. Gerade in neueren Spielen schien die 3D-Performance der Radeons spürbar nachzulassen. Zwar sorgten neue Treiber für eine deutliche Verbesserung der Sachlage, aber die 512 MiB-Varianten der HD 4870 und HD 4850 konnten den Rückstand auf ihre direkten Kontrahenten nicht wirklich verkürzen.

Radeon HD 4870 1024

Jene HD 4800-Grafikkarten, die einen 1024 MiB großen Texturspeicher besitzen, liefern sich jedoch weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Konkurrenz. Nun stellt sich automatisch die Fragen, ob es sich dabei nur um die Ausnahme oder eben um die Regel handelt und ab welchen Qualitätseinstellungen sich solch' ein großer Speicher tatsächlich rentiert?
Wie sieht die Sachlage in puncto Stromverbrauch aus? Benötigt mehr Texturspeicher immer gleich mehr Energie oder ist das nur eine Fehleinschätzung?

Radeon HD 4850 1024

Mittlerweile verkaufen führende Online-Shops mehr HD 4870-Karten mit 1024 MiB als mit 512 MiB. Preislich liegen beide Varianten knapp 20 Euro auseinander. Für eine Radeon HD 4850 1024 muss ein Käufer sogar 30 Euro obendrauf legen.
Wir wollen in folgendem Test untersuchen, ab wann sich dieser Aufpreis wirklich lohnt, ohne dabei den Blick auf die direkten Gegenspieler vermissen zu lassen.

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