Test: Gainward GTX 260 (216) Limited3. Dezember 2008

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Einleitung

Zum Startschuss der GT200-GPU bot Nvidia - dies ist inzwischen seit Geforce-FX-Zeiten Tradidtion - zwei High-End-Pixelbeschleuniger an, namentlich GTX 280 und GTX 260. Letztere musste sich jedoch bald eingestehen, mit ihrer Performance nicht mehr als ein guter Performance-Chip zu sein. ATI hatte mit der HD 4870 ein starkes Pendant fürs 200-Euro-Segment entwickelt, das dem Nvidia-Chip leistungstechnisch mindestens ebenbürtig ist, in der Produktion aber nur ein Bruchteil des GTX-260-Chips kostet.

Gainward GTX 260 (216) Limited auf Verpackung

Rund drei Monate schaute sich Nvidia dieses Spielchen an und reagierte dann schließlich mit der so genannten GTX 260 (216), die Gainward als Limited Edition kennzeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Geforce GTX 260 mit neun statt acht aktiven Shaderclustern. Dies führt auf dem Papier zu 12,5 Prozent mehr Shader- und Texturleistung - die Taktraten sind unberührt geblieben.

Gainward GTX 260 (216) Limited

Die Frage, die sich anschließend stellt, ist, ob der Turbo-Boost genügt, um den Konkurrenten HD 4870 in die Schranken weisen zu können. Ein auf dem Papier rund 50 Euro höherer Verkaufspreis setzt dies zwangsläufig voraus. Nicht minder interessant ist auch der Vergleich zur "alten" GTX 260.
Gainward entsandte uns freundlicherweise seine Geforce GTX 260 Limited Edition, um dies herauszufinden. Selbstverständlich werden wir auch wieder die Verlustleistung und Lautstärke genaustens beobachten.

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