Test: Gainward 9600 GT GS21. Februar 2008

Seite 1/11

Einleitung

Noch bevor die CeBIT ihre Pforten hat öffnen können, sorgt Nvidia mit der so genannten 9600 GT für Furore. Die auf dem G94-Chip basierende Karte verspricht performancetechnisch einiges. Insgesamt 64 Shader- und 32 Textureinheiten sind auf dem in 65nm-gefertigten Chip verbaut. Weiter kommt erstmalig im Mid-End-Sektor ein 256-Bit breites Speicherinterface zur Geltung, so dass endlich auch AA und AF in hohen Auflösungen auf einer Mittelklasse-Karte machtbar sein sollten.

Gainward 9600 GT GS

Nvidias 600er-Serie ist mittlerweile fast schon legendär. Nach anfangs holprigem Start (GeForce FX 5600), folgte mit der 6600 GT ein "echter" Kracher, der an Popularität bis heute fast unerreicht ist. Die GeForce 7600 GT setzte das gewonnene Image makellos fort. Lediglich für die aktuelle GeForce 8600 GT/GTS musste Nvidia einige Schelte einstecken. So brachte die Karte nicht die erhoffte Leistung und ist bis heute zu teuer für das Gebotene. Diese "Schwachstelle" nutzte AMD mit der HD-2600-Serie gekonnt und sicherte sich erstmals wieder nach der legendären 9500- und 9600 Pro Marktanteile im Mainstream-Sektor.

Nvidia will mit der heute vorgestellten 9600 GT an die Erfolge vergangener Tage anknüpfen und bietet dafür eine Menge: Zu bedauern ist zwar, dass der Chip - es ist der erste der GeForce-9-Serie - kaum Neuerungen bietet - hier wäre lediglich der neue Videoprozessor zu nennen -, allerdings greift der Chip aufgrund seiner technischen Eckdaten weit vor der 8600 GTS an und ist ein würdiger Nachfolger. Die 9600 GT wird Nvidias Übergangslösung 8800 GS, welche bisher im 150-Euro-Sektor agierte, ablösen und sich preislich mit der sehr erfolgreichen HD 3850 von AMD gleichstellen.

Kann man sich gegen AMDs HD 3850 durchsetzen? Wie groß ist der Abstand zur 8800 GT? Die nachfolgenden Seiten werden Antworten liefern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Seite 1/11