Test: Gainward 8800 GT7. Dezember 2007

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Einleitung

Deutliche Leistungssprünge gab es im High-End des Grafikkartenmarktes zuletzt Ende 2006, als nVidia mit der GeForce-8800-Serie eine neue GPU-Architektur einführte, mit der das Kapitel der "Cine-FX"-Architektur langsam abgeschlossen wurde. Die hohe Leistung kommt jedoch nicht aus dem Zauberland: Mit einer Die-Größe von 484 mm² ist der G80, auf dem die GeForce 8800 Ultra, GTX sowie die GTS (640 & 320) basieren, bisher der Größte im Grafikmarkt verwendete Massenmarkt-Chip. Während dies im High-End-Bereich dank hoher Verkaufspreise, in den letzten Jahren etwas gestiegenen Stückzahlen sowie des Marketingeffekts machbar ist, müssen im Mainstream-Markt tragbare Preise erzielt werden. So kam es dazu, dass zwischen der 8600 GTS und der 8800 GTS eine große Performance-Lücke entstand.

Gainward BLISS 8800 GT PCX

Mit der GeForce 8800 GT soll sich dies ändern: Preiswert und schnell soll sie sein. Der von nVidia empfohlene Verkaufspreis liegt zwischen 199 und 249 US-Dollarn (jeweils ohne Mehrwertsteuer), wobei es zwei offizielle Varianten gibt: Die Regionen um den niedrigeren Preis belegt die 8800 GT mit 256 MiB, für den etwas höheren Preis bietet nVidia 512 MiB an. Gleichzeitig ersetzt die Karte auch die 8800 GTS, zumindest die ältere Version mit 320 MiB: 7 Cluster sowie 512 MiB Grafikspeicher sollen sie zum Preis-Leistungs-Sieger machen.

Soweit der Plan von nVidia. Wir testen mit der 512-MiB-Version, ob die G92-basierte Grafikkarte hält, was sie verspricht und vergleichen sie mit ihren älteren 8800-Kollegen und deren Konkurrenten von AMD, der ATI Radeon HD 2900 XT und Pro. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle schon mal Richtung Gainward, die für eine schnelle und zugleich komplikationsfreie Bereitstellung eines Samples gesorgt haben.

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