Test: Gainward 8800 GT GS 102421. Januar 2008

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Einleitung

In den letzten Wochen ist im Zuge der Vorstellung vereinzelter 8800-GT-Chips mit 1024 MiB großem Speicherausbau einmal mehr die Diskussion der Grafikspeichergröße ins Rollen gebracht worden. Lohnt sich der Mehrpreis für den doppelt so großen Speicher? Vor einer ähnlichen Frage stand man bereits beim Kauf einer HD 2900 XT, welche es wahlweise als 512- und 1024 MiB-Variante zu erwerben gibt. Das Ergebnis war schnell und einfach ermittelt: Die Karte zieht aus der doppelten Speichergröße geringen bis keinen Nutzen.

Gainward 8800 GT GS 1024

Doch wie ist es um Nvidias Vorzeige-Karte GeForce 8800 GT bestellt, welche sogar mit lediglich 256 MiB erhältlich ist und laut diversen Tests dadurch einen Nachteil von bis zu 25 Prozent gegenüber der 512-MiB-Variante in Kauf nehmen muss. Um auf diese Frage eine Antwort geben zu können, haben wir die 8800 GT GS 1024 MiB von Gainward in unser Testlabor gebeten. Damit dieselben Rahmenbedingungen bestehen, haben wir den Takt der 8800 GT GS 1024 auf das Niveau der handelsüblichen 8800 GT 512 gedrosselt (600/1500/1800 MHz). Standardmäßig läuft die Gainward-Karte nämlich mit erhöhten Taktraten auf. Wie sich diese in der Praxis auswirken, haben wir ebenso ermittelt.

Um den Bogen dieser Einleitung zu Ende zu spannen, wollen wir an dieser Stelle einerseits Gainward einen herzlichen Dank für die Bereitstellung aussprechen sowie andererseits Ihnen auf den nachfolgenden Seiten viel Spaß beim Lesen wünschen.

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