Test: Club3D HD 2900 XT20. Oktober 2007

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Einleitung

Im Mai dieses Jahres präsentierte ATi vor versammelter Fachpresse eine High-End Karte der neuen Generation: die Radeon HD 2900 XT. Die vormals unter dem Decknamen R600 geisternde Karte musste es mit dem G80 aka GeForce 8800 aufnehmen und hatte damit anfangs ihre liebe Mühe und Not. Neue Treiber und ein leicht angepasster Preis haben das momentane ATi High-End Flaggschiff zu einer "angesehnen Karte" aufsteigen lassen.

Club3D HD 2900 XT

Die Radeon HD 2900 XT ist bis dato ein "schwieriges Kind", nicht allein wegen des exorbitant hohen Stromverbrauchs. Noch immer leidet die Karte darunter, dass sie in aktuellen Spielen ihr volles Potential nicht ausschöpfen kann; die Unified-Shader-Architektur mit ihren insgesamt 64 5D-Einheiten, die in vier SIMD-Arrays mit je 16 ALUs aufgeteilt sind, arbeitet noch immer nicht so effektiv wie gewünscht. Ebenfalls können die ROPs nicht ihre volle Leistung entfalten, was dazu führt, dass die Karte unter Anti-Aliasing und anisotropischer Filterung ungewöhnlich stark einbricht. Abhilfe dafür soll unter anderem ein neuer Treiber, der Catalyst 7.10, schaffen, der für diesen Test genutzt wurde.

Club3D HD 2900 XT Rückseite

Freuen Sie sich auf ein bissiges High-End Duell zwischen den drei schnellsten Karten; die HD 2900 XT wird in diesem Test ihr Können gegen die 8800 GTX und GTS zeigen müssen. Dazu haben wir einen völlig neuen Parcour entwickelt, der eine gesunde Mischung aus Benchmarks, "alten" Spielen sowie neueren Titeln darstellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und wollen einen herzlichen Dank an Gainward und Club3D richten, die durch die problemlose Bereitstellung der 8800 GTX/GTS bzw. HD 2900 XT diesen Artikel erst ermöglicht haben.

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