Test: 9600 GT vs. HD 467014. Juli 2009

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Einleitung

Wenn die Werbetrommel gerührt wird, dann sind die Luxus-Beschleuniger ganz vorne. Geworben wird mit GTX 295 und HD 4870 X2, aber eben nicht mit 9600 GT und HD 4670 - unseren heutigen Testkandidaten. Dabei sind es gerade jene Modelle, die dank kleinem Anschaffungspreis ein breites Publikum potentiell ansprechen.
Wer ist da unten, wo das viele Geld verdient wird, eigentlich besser? Nvidia oder ATI?

Geforce 9600 GT und Radeon HD 4670 sind die ehemaligen Mittelklasse-Chips beider Hersteller, die aber im Laufe der Zeit - die 9600 GT ist 17 Monate am Markt, die HD 4670 10 Monate - ins untere Mittelfeld, wenn nicht gar in den Low-Cost-Markt, degradiert wurden. Für gut 60 Euro lassen sich beide Karten erwerben, doch welche bietet die bessere Performance? Ob ihres Alters sind die Tests eingestaubt. Inzwischen sind nicht nur neue Spiele dazugestoßen, Nvidia und ATI haben auch deutlich performantere Grafiktreiber online gestellt.

9600 GT vs. HD 4670

Wir haben daher für diesen Test die neusten Grafiktreiber verwendet und einen neuen Parcours mit neuen Settings aufgesetzt. Es finden sich dabei weiterhin 3DMark Vantage, Call of Duty 5, Crysis Warhead, Dead Space, Far Cry 2, Lost Planet und Stalker: Clear Sky im Programm. Verschwunden und durch Call of Juarez 2, Die Sims 3, Fear 2 und Hawx ersetzt worden sind Call of Juarez, Fallout 3 sowie Left 4 Dead. Als Auflösungen verwenden wir die laut unseren eigenen Statistiken weit verbreitesten, und zwar 1280x1024 und 1680x1050. Diese werden einmal mit ausgeschaltetem AA und AF sowie 2- und 8-fachem gemessen.

Wie üblich beinhaltet der Test aber nicht nur Leistungsvergleiche in aktuellen Spielen, sondern widmet sich auch den Karten im Speziellen.
Als Paradiesvogel konnte uns Sapphire neben einer normal ausgestatteten HD 4670 auch eine passive Konstruktion mit angepassten Taktraten zusenden. Hier werden besonders die Lautstärke- und Temperatur-Messungen interessant ausfallen; auch das Übertaktungspotential soll näher untersucht werden.
Für die Bereitstellung der 9600 GT hat Gainward gesorgt. Dessen Konstruktion hält sich zwar an die Referenztaktraten, kommt aber mit einer sehr eigensinnigen und interessant aussehenden Kühllösung daher.

Auf den folgenden Seiten werden die insgesamt drei Testkandidaten näher vorgestellt. Es folgt die Übersicht des neuen Parcours, die umfangreichen Leistungsmessungen, die dann in Verbrauchs-, Lautstärke- und Temperatur-Messungen übergeben, das Übertaktungspotential und schließlich das Fazit.
Wer wird am Ende lachen, wer weinen?

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