Test: 9600 GT vs. HD 467014. Juli 2009

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Technische Daten

Die Geforce 9600 GT von Gainward weicht mit seinen technischen Spezifikationen nicht von Nvidias Referenzmodell ab. Sie basiert auf dem G94b, welcher in 55 nm gefertigt wird. Die Grafikkarte verfügt über 64 Shadereinheiten, 32 TMUs und 16 ROPs. Erstere werden mit einem 1625 MHz schnellen Shadertakt angesprochen, die Textur- und Rastereinheiten takten mit 650 MHz. Des Weiteren ist der Pixelbeschleuniger mit einem 256 Bit breitem Speicherinterface ausgestattet, welches den 900 MHz schnellen 512 MiB GDDR3-Speicher mit der GPU verlinkt. Demzufolge bringt die 9600 GT eine Shaderleistung von 312 Gflops, eine Texturfüllrate von 20,8 GT/s sowie eine theoretische Speicherbandbreite von 57,6 GB/s auf die Waage.

.HD 4670
(passiv)
HD 4670
(aktiv)
9600 GT
CodenameRV730RV730G94b
Verfahren55 nm55 nm55 nm
Transistoren514 Mio.514 Mio.505 Mio.
Chiptakt750 MHz750 MHz650 MHz
Shadertakt750 MHz750 MHz1625 MHz
Speichertakt875 MHz1000 MHz900 MHz
Speicherinterface128 Bit
GDDR3
128 Bit
GDDR3
256 Bit
GDDR3
ROPs8816
TMUs323232
SPs64 5D64 5D64 1D
Speicherbandbreite28,0 GB/s32,0 GB/s57,6 GB/s
Pixelfüllrate6,0 GP/s6,0 GP/s10,0 GP/s
Texelfüllrate24,0 GT/s24,0 GT/s20,8 GT/s
Rechenleistung480 Gigaflops480 Gigaflops312 Gigaflops

Karte

Gainwards 9600 GT setzt nicht auf Nvidias Stock-Kühler, sondern auf eine ansehnliche Eigenkreation, damit die GPU gut und leise gekühlt wird. Auf den ersten Blick wirkt die Dual-Slot-Konstruktion ziemlich übertrieben für diese „kleine“ Grafikkarte, doch der eigentliche Kühler wird durch ein Gitternetz verdeckt, welches lediglich optischer Natur ist.
Die Geforce verfügt über jeweils einen HDMI-, DVI- und VGA-Anschluss, weswegen auch keinerlei Adapter im Lieferumfang beiliegen.

Gainward 9600 GT auf Karton

In puncto Lieferumfang bekleckert sich Gainward erneut nicht gerade mit Ruhm. Neben der Grafikkarte beinhaltet der kleine Karton nur noch eine Treiber-CD und ein mehrsprachiges Handbuch sowie ein 6-Pin-Stromadapter und zu guter Letzt ein Audio-Kabel, das die Karte intern mit dem Mainboard verbinden kann. Dieser kleine Lieferumfang ist für diese Preisklasse nicht selten, weswegen wir mit Nvidias asiatischem Board-Partner nicht all zu sehr ins Gericht gehen wollen. Außerdem ist das Fehlen jeglicher Monitor-Adapter kein Unding, da die Karte – wie bereits oben erwähnt – über ein breites Spektrum an Anschlüssen verfügt.

Gainward 9600 GT

Beim Einbau und der Installation der Grafikkarte entstehen keine Probleme. Beim ersten Anschalten zeigt sich allerdings schnell, dass Gainward mit seiner eigenen Kühler-Kreation keine gute Arbeit geleistet hat, denn im Windows-Betrieb ist der Lüfter sehr laut – erfahrene Endkunden können sich allerdings mit editierten Lüfterprofilen helfen –, die Temperaturen sind hingegen in Ordnung - näheres in den entsprechenden Unterpunkten nach den Benchmarkergebnissen.
Die Gainward 9600 GT ist bereits ab 67 Euro zu erwerben und kann auch sofort ausgeliefert werden.

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