Test: 7900 GT vs. X1900 GT27. Juli 2006

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Einleitung

Als nVidia auf der diesjährigen CeBIT in Hannover der Öffentlichkeit seine neue High-End Serie vorstellte, tat sich besonders ein Modell hervor, das einen idealen Kompromiss zwischen Leistung- und Preis bot - die GeForce 7900 GT. Mit einer unnachahmlichen Leistung, die fast an eine 7900 GTX heranreichte, eroberte sie schnell die Herzen der Kunden. Nach und nach reagierte ATi-Technologies auf den Missstand und senkte den Preis des einstigen Topmodells, der X1800 XT, drastisch. Ein direktes Kreuzfeuer war entstanden. Die X1800 XT bot die leicht bessere Performance und die 7900 GT war der ATi-Karte in allen anderen Disziplinen einen Schritt voraus, was die Kanadier wohl auch letztlich dazu veranlasste Mitte Mai eine neue Karte ins Rennen zu schicken, die auf den viel passenderen Namen X1900 GT hört. Nachdem der GeForce 7900 GT nun ein ebenbürtiger Konkurrent zur Seite steht, war es auch für uns Zeit die beiden Karten in unser völlig neues Testlabor zu schicken, auf das wir auch noch im weiteren Verlauf unseres Artikels eingehen werden.

Gainward BLISS 7900 GT GS 512 MB

Bei dem eigentlich fairen Duell tut sich allerdings eine Kuriosität auf. Denn beide Karten sollten zwar gleich schnell sein - wer als Sieger den Ring verlässt, wird erst am Ende verraten - allerdings setzen sie auf eine völlig andere Architektur. Die X1900 GT kann besonders unter modernen, shaderlastigen Anwendungen ihr Können unter Beweis stellen, da ihr stolze 36 Pixel-Shader Einheiten zur Seite stehen; wohingegen sie in texturlastigen Anwendungen aufgrund ihrer "nur" 12 vorhandenen Pixelpipelines gegenüber der 7900 GT, die mit der doppelten Anzahl an Pixelpipelines aufwarten kann, nicht den Hauch einer Chance haben sollte.

Sapphire Hybrid X1900 GT

Einen besonderen Dank wollen wir an dieser Stelle schon einmal den Firmen Sapphire und Gainward zu kommen lassen, die für eine problemlose Bereitstellung der Karten gesorgt haben. Wo jetzt die Positionen klar aufgeteilt sind, kann es eigentlich beginnen. Auf den, der als Sieger aus der Schlacht tritt.

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