Test: DDR2-Skalierung auf Intel Core 210. November 2008

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Einleitung

Wer kennt es nicht: Endlich ist es soweit! Das hart erarbeitete Geld ist beisammen und der Zeitpunkt ist günstig – der neue Computer kann kommen. Die genaue Vorstellung des Wunschsystems ist schon lange virtuell zu Papier gebracht. Doch bevor die endgültige Entscheidung fällt, wird noch einmal gegrübelt und ausgiebig über jede einzelne Komponente nachgedacht. Der neue Computer soll ja schließlich perfekt sein und andere vor Neid erblassen lassen.

OCZ-DDR2-1066-Platinum

Für den idealen Prozessor oder die richtige Grafikkarte entscheidet man sich recht schnell, was daran liegen mag, dass Reviews im World Wide Web in Hülle und Fülle aufzufinden sind. Schwieriger hingegen ist es, sich den passenden Arbeitsspeicher auszusuchen. Immerhin gibt es so viele verschiedene Faktoren, sprich Taktfrequenz, Timings oder Kühlung, die zu beachten sind, welche die Gesamtperformance des neuen Rechners stark beeinflussen könnten. Prinzipiell behauptet jeder etwas anderes und am Ende entscheidet man sich – um auf Nummer sicher zu gehen – für den teuersten Arbeitsspeicher, der ultrahoch taktet und die schärfsten Timings besitzt. Doch ist das wirklich nötig?

In diesem Artikel versuchen wir herauszufinden, wie sehr verschiedener Speicher die Performance in theoretischen Benchmarks und in praktischen Anwendungen beeinflusst. Dabei betrachten wir nicht nur die reine Leistung, sondern auch die Anschaffungskosten und versuchen den RAM mit dem optimalen Preisleistungsverhältnis zu ermitteln. Ob der teure DDR2-1066 das Rennen macht, dieser doch vom günstigeren DDR2-800 ausgestochen wird oder sogar ein Außenseiter als Sieger vom Platz geht, werden wir auf den folgenden Seiten ausführlich auf einer Intel-Plattform, die noch vom FSB begrenzt wird, ermitteln.

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