Test: 6x DDR3-Speicher19. April 2009

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Einleitung

DDR3 ist im Kommen. Nicht nur Intels neue CPU-Generation Core i7 stärkte die Nachfrage, auch AMD ist seit Beginn des Jahres auf den DDR3-Zug aufgesprungen. So haben sich die Preise seit Weihnachten grob um Faktor zwei bis drei verringert und liegen somit nur noch unwesentlich über denen von DDR2-Speicher.

Aktuell gibt es schnellen DDR3-1600-Speicher ab etwa 14 Euro/GiB – DDR2-1066-Speicher gibt es ab etwa 10 Euro/GiB. Damit wäre der High-End-Bereich abgedeckt. Natürlich gibt es auch günstigen DDR2-800-Speicher ebenso wie DDR3-1333-Speicher, doch beide bieten aufgrund der aktuellen Preislage kaum noch Vorteile. So Iassen sich zum Beispiel beim Kauf von 6 GiB DDR3-Speicher lediglich um die 15 Euro sparen, bei DDR2-Speicher fällt der Unterschied noch geringer aus.

Kunst oder kranker Autor?!

Es bleibt die Frage, wie viel mehr Speicherbandbreite aktuelle CPU-Generationen aus höheren Taktraten holen können und auch, ob sich die teilweise immer noch hohen Aufpreise für Speicher mit geringeren Latenzen lohnen. Da sich die aktuellen AM3-Boards noch schwer tun in puncto hochgetaktetem DDR3-Speicher, haben wir uns vorerst auf eine Core i7-Plattform beschränkt.
In späteren Tests wollen wir nochmal genauer der Frage auf den Grund gehen, inwieweit reale Applikationen von höheren Taktraten und geringeren Timings profitieren können. Ohne zu viel verraten zu wollen, gab es doch die eine oder andere Überraschung im Test zu beobachten.

Getestet wurden vier DDR3-1600- sowie zwei DDR3-1333-Triple-Channel-Kits von A-DATA, Crucial, Kingston, OCZ sowie Patriot Memory. Als Stabilitätstest wurde ein achtstündiger Prime95-Durchlauf mit acht Threats genutzt, um den Arbeitsspeicher bestmöglich auszulasten.

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