Welche Grafikkarte habe ich? Finde es heraus

Welche Grafikkarte habe ich? Finde es herausHat man einen gebrauchten PC erworben oder einen schon etwas länger zuhause in der Ecke gestandenen PC wieder hervorgeholt, stellt sich schnell die Frage, wie leistungsstark dieser ist bzw. welche Hardware-Komponenten verbaut sind. Elementare Leistungsindikatoren wie der Prozessor und Arbeitsspeicher werden meist schon vor dem Systemstart vom Bios ausgegeben. Anders sieht das bei der Grafikkarte aus, die allerdings maßgeblich für die Performance eines PCs unter Spielen ist.

Um herauszufinden, welche Grafikkarte verbaut ist, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, von denen wir ein paar in dieser Anleitung bzw. diesem Ratgeber erläutern möchten.

Neben der aufwendigen und nicht immer funktionierenden Möglichkeit, das Gehäuse aufzuschrauben, die Grafikkarte aus dem Slot zu nehmen und zu hoffen, dass der Original-Aufkleber noch auf dem PCB zu finden ist, wo der Name festgehalten ist, gibt es mehrere Software-Lösungen, die auch nicht entnehmbare Onboard-Grafiklösungen verifizieren. Bei den Software-Lösungen ist zu entscheiden, ob man die Grafikkarte direkt über das Betriebssystem (Windows) auslesen möchte oder man Software von Dritten zu Rate ziehen möchte.



Direkt über Windows auslesen


Unter Windows gibt es viele Möglichkeiten, herauszufinden, welche Grafikkarte im PC genutzt wird.

Möglichkeit 1: Geräte-Manager
Eine der gängigsten Methoden, um nachzuschauen, welche Grafikkarte verwendet wird, ist das Aufrufen des Geräte-Managers. Diesen erreicht man direkt über die Systemsteuerung. Unter dem Reiter Grafikkarte kann dann nachgeschaut werden, welche Grafikkarte im PC sitzt.

Möglichkeit 2: Anzeige-Modus
Ebenfalls lässt sich über Windows die verwendete Grafikkarte schnell ermitteln, indem man den Anzeige-Modus aufruft. Unter dem Punkt „Bildschirmauflösung“ findet man „Erweiterte Einstellungen“, die auch den Namen der Grafikkarte verraten.

Möglichkeit 3: DirectX
Windows wird standardmäßig mit DirectX ausgeliefert. Mit dem Befehl „Ausführen“ (früher im Startmenü zu finden, aber auch einfach durch Windows-Taste + r zu erreichen) unter der Eingabe „dxdiag“ wird das DirectX-Menü geöffnet. Unter dem Reiter „Anzeige“ erhält man ausführliche Informationen zur Grafikkarte inklusive derer Bezeichnung.

Dritt-Software verwenden


Im Internet gibt es diverse Tools, mit denen man nachschauen kann, welche Grafikkarte im PC werkelt. Wir können besonders das Tool GPU-Z empfehlen, da es sehr übersichtlich ist, kleiner als 1 MB ist und auch nur aus einer Datei besteht (sich also nicht ins Betriebssystem einnistet und sofort auch wieder deinstalliert werden kann). GPU-Z enthält zudem neben der Information, um welche Grafikkarte es sich handelt, viele, weitergehende Informationen zur Grafikkarte. Es kann direkt über unseren Download-Bereich kostenlos bezogen werden.

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3 Kommentare

3.) rizawi 13.09.2013 - 22:27 Uhr
dann ist ein Multifunktionstool aber immer noch geeigneter als ein spezifisches Messtool...
Zumal bei solchen Rechnern die Grafikkarte meist iwie beworben wird und Hauptsache man weiss obs AMD oder NV ist.
Bei den anderen Komponenten sieht das oft schlechter aus... Beim Motherboard bewirbt man eher Anschlüsse und die CPU die drauf steckt, weil in FertigPCs meist Ramsch steckt und man lieber keine Namen nennt...
2.) Luk Luk 07.09.2013 - 23:49 Uhr
Der Artikel bezieht sich ja auch auf absolute Neulinge :roll: , die vermutlich bei der "Gamer-PC" Kategorie im Media Markt zugeschlagen haben und sich dann nach anfänglichen Recherchen mal über das Innenleben informieren wollen.
1.) rizawi 07.09.2013 - 13:04 Uhr
Die Frage welche Hardware ein PC hat stellt sich eig. nur in 3 möglichen Scenarios:
1. man hat ihn gefunden
2. man hat ihn geklaut
3. man hat ihn illegal erworben
Möglich wäre noch:
4. man hat keine Ahnung, aber dann ist es auch wurscht welche Hardware der PC hat.

In allen Fällen wird man wohl kaum nur wissen wollen was für eine Grafikkarte man da "gefunden" hat, sondern eher erst mal welchen Mainboardtreiber man so braucht, obs ein Biosupdate gibt, etc.
Sollte man so glücklich sein und sich auf dem Rechner ein Windows ohne Passwort befinden *hust*, kann man einfach ein kostenloses Portabletool wie Speccy verwenden um zu gucken was man für Hardware hat. Ansonsten, wie wohl in den meisten fällen in denen man über die Hardware 0 Informationen hat und keine Handbücher oder sonst was vorhanden sind, bootet man entweder ein mobiles OS oder installiert eins, um dann mit einem Tool was die komplette Hardware bestimmen kann drauf zu gucken, Statt GPU Z zu verwenden was einem 1000 Informationen in x Fenstern und Graphen an den Kopf wirft. Das ist als würd ich Mem Test86 verweden um die Grösse des RAM's zu bestimmen.