Intel wartet auf Vista SP1

IntelWährend der normale Heimanwender allmählich den Sprung zum neuen Betriebssystem aus Redmond wagt, streuben sich die Unternehmen (noch) gegen eine Einführung. Erst jüngst machte die Nachricht, Dell liefere Rechner wieder mit XP aus, nachdem man zuvor Vista seinen Rechnern beilag, die Runde. Nun gibt auch das Unternehmen Intel offen zu, vorerst die Finger von Vista zu lassen. Einen Umstieg wird man vermutlich erst mit Einführung des Service-Pack 1 riskieren.

Die kommende Intel Centrino Plattform wird - wenn es soweit ist - mit Vista SP1 verkauft. Am Rande sei erwähnt, dass insgesamt 80 Prozent der Intel-Mitarbeiter ein Centrino-Notebook besitzen, so dass entsprechend der Umsturz, hin zu Vista, auch intern erst vollzogen wird, wenn Microsoft das erste Service-Pack nachgelegt hat. Wann dies der Fall sein wird, darüber gab es schon in der Vergangenheit hitzige Debatten. Microsoft betont immer wieder, dass man keinen genauen Termin nennen könne, man das SP1 zum Testen austeile und erst wenn 100-prozentige Sicherheit und Stabilität gewährleistet sei, ein Launch für die breite Masse in Betracht zöge.

Doch Gott sei Dank haben wir unseren lieben Intel-Chef Paul Otellini, der sich während einer Telefonkonferenz verplapperte, als er auf jenes Service-Pack 1 angesprochen wurde. Bereitwillig erklärte er, dass es für das vierte Quartal anvisiert sei, vermutlich also in den Monaten Oktober oder November erscheinen werde. Microsoft kommentierte sein Statement nicht, dürfte jedoch nicht begeistert von der unerwarteteten Offenheit des Intel CEOs gewesen sein.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare