AMD schenkt Dresden weiterhin das Vertrauen

AMDUngeachtet der Tatsache, dass AMD im kommenden Jahr ein Werk in New York statt Dresden bauen lässt, weil im Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Subventionen weitaus höher ausfallen als in der EU, befürwortet man das Bündnis mit Dresden und blickt einer weiteren, stärkeren Zusammenarbeit gegenüber. Darüber hinaus steht noch nicht einmal zu 100 Prozent fest, dass das kommende Werk in New York gebaut wird. AMD Vizepräsident Thomas McCoy erklärte am Rande eines EU-Treffens in Würzburg, dass, sofern man ein Werk im US-Bundesstaat New York baue, dies kein Indiz dafür wäre, dass man Dresden den Rücken zukehren wolle.

Der Bundesstaat New York würde dem geplanten Werk, das ca. 2.3 Millarden US-Dollar kosten soll, eine Millarde US-Dollar beisteuern - die EU vermutlich nur eine Drittel Millarde US-Dollar. McCoy führte als Reaktion auf die dunkelroten Quartalszahlen fort, dass man sich bei der weltweiten Produktion breiter aufstellen müsse. Er beteuerte, dass nicht nur des Geldes Wegen bei dieser Entscheidung Dresden außen vorblieb, der Schritt sei auch von strategischer Natur global - außerhalb von Europa - Halbleiterstätten hochzuziehen. Er wies noch mal daraufhin, dass AMD in Dresden wächst und dass auch so fortgesetzt wird.

Bisweilen stehen in Dresden zwei Chipfabriken, in denen insgesamt 3000 Menschen Arbeit gefunden haben. 2008 soll ein drittes Werk in Dresden fertiggestellt werden. Das Bündnis AMD Dresden besteht mittlerweile seit über 10 Jahren und gilt bis heute als einer der politischen Eckpfeiler "Aufbau Ost".


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