8600 GTS: Die "Schnellsten" im Überblick

NvidiaKursierte vor dem G80 Start noch das Gerücht, nVidia würde seinen Partnern künftig das Spielen am Takt verbieten und sie dazu zwingen, sich strikt an die Referenzwerte zu halten, gab es schon kurz nach Weihnachten Entwarnung. Mit Vorstellung der GeForce 8600er Serie am gestrigen Tage und speziell der 8600 GTS ist das Thema Übertakten gar nicht mehr wegzudenken. Angefangen von A wie Asus bis X wie XFX haben fast alle Hersteller höhertaktende Varianten der 8600 GTS (675/2000 MHz) ins Feld geschickt.

Die schnellste 8600 GTS liefert Asus, die eine Variante mit satten 745/2290 MHz im Portfolio haben. Nicht schlecht verkaufen tut sich auch XFX, die gleich zwei Sondereditionen vorgestellt haben, die 720M Extreme mit 720/2180 Mhz sowie die 730M XXX mit 730/2260 MHz. Selbstverständlich hat sich auch Nummer 1 Hersteller Gainward nicht lumpen lassen und schickt eine seiner bekannten Golden Sample Karten mit 725/2200 MHz in den Ring. Weitere Modelle stammen von BFG, EVGA, Leadtek und MSI.

Der Preis der Varianten schwankt zwischen 190- und 230 Euro, was durchgängig unter dem Niveau der deutlich leistungsstärkeren 8800 GTS 320 liegt, welche ab ca. 260 Euro zu erwerben ist. Schon in unserem gestrigen Preview zur 8500/8600 Serie sprachen wir insbesondere der 8800 GTS 320 unsere Kaufempfehlung aus, denn die Karte bietet im Vergleich zur 8600 GTS das Dreifache an Streamprozessoren, ein mehr als doppelt so großes Speicherinterface sowie einen um 64 MiB größeren Texturspeicher. Für den kleineren Geldbeutel langt aber auf alle Fälle auch die 8600 GTS, von der man sich im Vorfeld allerdings eine noch bessere Marktposition erhofft hatte.


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